Ein Aufsatz zum Thema Weihnachten

Weihnachtsarbeit

 

 

Trotz Weihnachten fuhr Stan mit seinem Freund und Kollegen José auf seinen See in Spanien, um seinem Job nachzugehen. Dieses Jahr war es nicht kalt genug, dass der See zufrieren könnte, also warfen sie die Fischernetze aus und aßen ihr Mittagessen, denn sie wollten zum abendlichen Weihnachtsbraten zurück bei ihren Familien sein. Doch dieser Tag sollte ganz anders werden als geplant.

 

Sie warteten noch auf die Fische, die sie auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen wollten, doch da zogen bereits graue, immer dicker werdende Wolken auf. Plötzlich fing es an in Strömen zu regnen. In kleinen, immer kürzer werdenden Abständen hörte man einen grollenden Donner. Das Wasser schlug hohe Wellen, mit einem Mal traf ein Blitz den Bug des Schiffs und schon war es mit der fröhlichen Weihnachtsstimmung vorbei. Stan und José sind entsetzt und rennen mit gummiartigen Beinen aus der mit Sternen verzierten Kabine. Der Bug fängt Feuer, wird aber durch die schäumende See sofort wieder gelöscht. Das halbe Schiff ist mit Flüssigkeit gefüllt und steht fast senkrecht im Wasser. Angsterfüllt und mit butterweichen Knien schreit Stan durch den peitschenden Wind: „Es hat keinen Sinn, es ist ein Kampf gegen die Zeit. Dies ist unser letztes Weihnachtsfest!“ Der Regen sticht wie Eis und dagegen ankämpfend denkt sich José: Ich will zu meiner Familie! Sie sind völlig erschöpft und kurz vor der Aufgabe des Kampfs, als Stan auf einmal ein flackerndes Licht am Horizont sieht. Sie kämpfen bis zum Ende, bis endlich das Boot neben ihrem schwimmt. Sie konnten nun die Aufschrift des weihnachtlich geschmückten Schiffes erkennen. Es war die „Champagneros“ von der spanischen Küstenwache. Erstaunlich war allerdings, dass diese auch heute arbeiteten. Die beiden ließen sich in das Boot gleiten, ließen sich Plätzchen, Glühwein und Decken geben um sich aufzuwärmen und fuhren mit der Küstenwache zurück, nachdem sie ihre Todesangst auf ihrem Schiff überwanden.

 

Zurück an Land hatten die beiden ein paar Fragen: „ Wieso arbeitet ihr an Weihnachten?“ „Wir sind die Notschicht“, antworteten die Männer der Küstenwache. „Wie konntet ihr uns bei diesem Wetter hier finden?“ Auch darauf hatte die Besatzung eine Antwort parat. „Wir haben einen Tipp von Fischer Sergio bekommen, der euch auf den See hinausfahren aber nicht wieder hereinkommen sah.“ Mittlerweile war es kalt genug, dass es schneite und die beleuchtete Stadt in weihnachtliche Stimmung tauchte. Stan murrte: „Der sieht natürlich mal wieder alles. Wenigstens erleben wir Weihnachten, und zwar weiß! Naja, jetzt gibt es halt anstatt Geschenke ein neues Boot.“

 

 

Luca Fahsold, 6 e

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