Nikolausgeschichten

Was wäre, wenn jemand einen Apfel geschenkt bekommt- und zwar vom echten Nikolaus? Das wäre dann ein Apfel vom Baum des Lebens und würde die Menschen …vielleicht… besser machen…..

Einige Schüler aus der Klasse 6b haben sich dazu kleine Geschichten einfallen lassen.

Geschichte I

Der Nikolaus war schon auf dem Weg nach Haus, als er an einer Straßenecke zwei streitende Männer sah. Die beiden schrien und schubsten sich hin und her. Als der Nikolaus näher kam, hörte er, dass sie sich wegen eines Fußballspiels stritten. Der Nikolaus ging freundlich auf sie zu und fragte sie, was überhaupt ihr Problem sei. Der braunhaarige junge Mann sagte: „Er glaubt mir einfach nicht, dass die rote Karte vom Schiedsrichter nicht korrekt war!“ Der Nikolaus erwiderte, dass Fußball ein Teamsport sei, an dem viele Menschen Spaß haben sollten. Er kramte in seiner Tasche und fand noch einen Apfel. „Hier, teilt ihn euch, wie ein richtiges Team, dann wisst ihr, wie schön das Gefühl ist, zu teilen und zusammen zu gehören.“Sie taten es und beide waren plötzlich sehr zufrieden.

Luca Konrad

Geschichte II

Der Apfel des Nikolaus

Doch noch immer hatte der Nikolaus einen Apfel übrig. Wem könnte er ihn schenken? Da fuhr eine große Limousine vorbei. An den Seiten spritzte das Wasser weg. Mit lautem Quietschen bremste das Auto und es stieg eine Frau aus. Sie war von oben bis unten mit teurem Schmuck ausgestattet. Es blitzte und funkelte. „Bruno, komm mit in den Laden!“, rief sie. Und ein kräftiger Mann in schwarzem Anzug stieg aus. Beide verschwanden in einem Juweliergeschäft. Neugierig folgte der Nikolaus ihnen. Als er das Geschäft betrat, hörte man die Frau auch schon losreden: “ Wie finden Sie das, Bruno? Oder das? Das funkelt so toll! Nein, dadrin sehe ich nicht sehr schön aus.“ Da trat der Nikolaus zu den beiden und sagte: “ Gnädige Frau, möchten Sie diesen Apfel als Geschenk haben?“ „Hau ab, du Spinner, oder du kannst was erleben“, hörte man den Mann sagen. „Soll ich ihn wegschaffen, Frau Blink?“ „Nein, lass ihn hierbleiben“, antwortete sie, „was wollen Sie?“ „Nun, ich wollte Ihnen diesen Apfel schenken“, antwortete der Nikolaus. „Oh, danke!“ Und die Frau packte ihn in ihre Tasche. Dann gingen sie wieder aus dem Laden und das Auto fuhr weg. Zuhause angekommen zerschnitt Frau Blink den Apfel und ließ sich ihn schmecken. Plötzlich hatte sie ein komisches Gefühl, als ob sie dringend jemandem helfen wollte. Sie ließ sich noch einmal in die Stadt fahren und traf dort auf einen armen Mann. Als sie ihn sah, gab sie ihm wortlos einen Briefumschlag, mit Geld gefüllt, und verschwand. Der Mann rief ihr hinterher: “ Danke! Gott segne Sie!“ Und so hatte auch dieses Jahr der Nikolaus anderen eine Freude gemacht.

Marco Mertel

Fortsetzung folgt!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s