Erlebnistage Bayerischer Wald

Einige Schüler der Klasse 6b verbrachten die Woche vom 27.06. bis 1.07. in Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald. Unsere Unterkunft, die wir mit der Klasse 6c teilten, hieß Wolfsteiner Hütte. Die Schüler kamen am Montag nach der langen Fahrt an und wurden von den Betreuern Daniel und Moritz vor Ort begrüßt. Wir mussten zunächst eine Aufgabe bewältigen, dann durften wir ins Haus und unsere Zimmer beziehen. Nach dem Abendessen gab es eine Nachtwanderung, bei der jedes Kind einmal eine Strecke alleine durch den Wald gehen musste, ohne Licht! Das war sehr spannend.

Am Dienstag wurden wir um sieben Uhr zwanzig geweckt und frühstückten dann um acht Uhr. Danach hatten wir Freizeit. Später trafen wir uns vor dem Haus und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe brach zu einer Erlebniswanderung auf, die andere Gruppe wurde nochmals unterteilt. Ein Teil der Kinder bekam die Aufgabe, ein Transportgerät für ein Ei zu basteln, das einen Sturz von 6 Metern überstehen sollte, so dass das Ei dabei nicht kaputt ging. Der andere Teil seilte sich vom Balkon der Hütte ab, unter Anleitung unseres Betreuers Moritz. Die Wandergruppe brach mit Daniel und Frau Klein auf. Wir wanderten zwei Stunden lang, dabei mussten wir verschiedene Aufgaben bewältigen. Zum einen mussten wir schnellstmöglich alle durch ein kreisförmiges Seil, dann mit acht Matten zehn Meter „Moor“ überqueren und außerdem übten wir den „Wolfgang“, d.h. wir mussten so leise wie möglich an den Kameraden vorbei schleichen. Als wir zurück waren, machten wir die übrigen Aufgaben. Beim Abseilen mussten immer zwei von uns sichern. Die Höhe des Balkons betrug etwa sechs Meter. Das war ganz schön spannend! Als nächstes gab es Mittagessen. Daraufhin testeten wir unsere Eiertransportgeräte, d.h. wir ließen sie vom Balkon fallen. Leider überlebte nur ein Ei den Sturz unbeschadet. Danach wurde uns das Programm des nächsten Tages erklärt, und es gab Abendessen und Freizeit.

Ein tierisch guter Mittwoch! Am Mittwoch haben wir viel erlebt. Um sieben Uhr begann für uns ein neuer Tag. Um neun Uhr brachen wir zum „Leitersprung“ auf. Wir liefen über Straßen und durch den Wald dorthin. Dort angekommen haben alle eine kleine Einweisung bekommen. Zwölf Kinder mussten die Leiter mit vier Seilen festhalten, wobei jeder einmal ausgewechselt wurde. Jeder hatte die Möglichkeit, den Leitersprung zu machen, und wurde dabei von Daniel und Moritz gesichert. Nachdem alle gesprungen waren, räumten wir auf und liefen zurück zur Wolfsteiner Hütte. Nach dem Mittagessen wurden wir mit dem Bus zum Bayerischen Wald gebracht. Dort gab es Tiere wie Wiesente, Elche, Wölfe und Luchse zu sehen. Als wir zuhause waren, haben wir die Tagestour für Donnerstag geplant. Am Abend sind wir auf den Almberg gewandert, um dort ein Lagerfeuer zu machen und Stockbrot zu grillen. Wer wollte, konnte die Nacht in einem Biwak auf dem Berg verbringen. Wer keine Lust hatte, konnte zurück zur Hütte wandern.

Am Donnerstag nach dem Frühstück haben wir uns zu einer Tagewanderung aufgemacht. Ziel dieser Wanderung war ein Badesee in Mauth, an dem wir Floße bauen sollten. Bevor wir von unserem Haus aus losliefen, wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt: – die Orientierungsgruppe, die uns den Weg zeigen sollte, die Motivationsgruppe, die für Spiele und gute Stimmung zuständig war, die Wellnessgruppe, die sich um die Verpflegung und das Wohlbefinden kümmern sollte. Allerdings ist uns etwas Aufregendes passiert.  Irgendwann fiel uns auf, dass drei Schüler verschwunden waren. Moritz, unser Teamer, lief den ganzen Weg zurück, um sie zu suchen, während wir weiter in Richtung Badesee liefen. Außerdem wurde der Förster informiert, der sich mit dem Auto auf die Suche machte. Am See angekommen, stellten wir aber fest, dass die drei schon da waren. Sie waren ins nächste Dorf gelaufen und fragten dort eine Frau, ob sie sie zum See fahren könnte. Das war vielleicht ein Schreck gewesen! Anschließend haben wir aus einer Halle Bretter, Kanister und Seile geholt und an den See gebracht. Gemeinsam entschieden wir uns dafür, das Floß aus den Kanistern und den großen Brettern zu bauen und mit Seil zu umwickeln. Nur ein Floß hielt, und eine Person durfte darauf fahren, bekam dabei aber nasse Füße. Im Anschluss wurden die Floße wieder auseinandergebaut und die Teile zurück in die Halle gebracht. Danach wurden wir vom Bus abgeholt und zurück zur Wolfsteiner Hütte gebracht. Dort gab es dann Abendessen: Schnitzel mit Kartoffelbrei und Pudding, den die Teamer für uns gemacht hatten. Danach machten wir Spiele, bei denen es darum ging, ob wir oder die Teamer gewinnen. Wir spielten Statue und Witze erzählen.

Am Freitag wurden wir bereits um sechs Uhr mit lauter Musik zum Hausputz geweckt. Als alles ordentlich war und wir die Koffer verstaut hatten, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Bayreuth. Wir waren alle sehr müde, denn es waren herrliche, aber anstrengende Tage gewesen.

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