Besuch von einer Studentin aus Fulda: Amelie Theuer

Am 20. Februar bekam die Klasse 7a Besuch von der jungen Studentin Amelie Theuer, die von ihrer Zeit als Helferin in einem Waisenhaus in Haiti berichtete.

Haiti liegt in Mittelamerika. Dort gibt es nicht nr zerstörte Häuser und Gebäude aufgrund der Wirbelstürme und Erdbeben, wie wir es in den Medien sehen, sondern auch ein wunderschönes türkises Meer und einen saftigen grünen Dschungel. Dennoch gilt Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt.

In dem kleinen Waisenhaus in Haiti, in Les Cayes, sind aktuell 39 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren untergebracht, die ihre Eltern beim Erdbeben im Januar 2010 verloren haben. Circa 2 Millionen Kinder verloren bei dieser Naturkatastrophe ihre Eltern.

Der Gründer des Waisenhauses, das der Verein Fonmeh.e.V. betreibt, Herr Mondesir Benoit, von seinen Freunden Mondi genannt, wurde selbst in Haiti geboren. Er ist seit 2001 in Deutschland und arbeitet als Kantor und Chorleiter. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Der Verein wir nur von Spenden finanziert und die Helfer beteiligen sich ehrenamtlich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung.

Ein großes Ziel des Teams ist es, einen Pavillon im großen Garten zu bauen, in dem die Kinder ihre Hausaufgaben im Freien erledigen können. Im Waisenhaus bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, das Schulgeld und die medizinische Versorgung gestellt. Zur Schule werden sie von einem Fahrdienst abgeholt. Dort herrscht Uniformpflicht. Die Hausaufgaben werden mit Unterstützung von Helfern erledigt. Nadine, so heißt die Frau des Herrn Benoit, hat erst als Lehrerin gearbeitet und hilft jetzt den Kindern. Ein weiteres Highlight der Kinder ist der wöchentliche Besuch einer öffentlichen Kirche in Haiti, dafür werden die schönsten Kleider getragen. Ansonsten gibt es jeden Tag einen von den Kindern vorbereiteten Gottesdienst, das heißt die Kinder überlegen sich Lieder, Gedichte und Predigten dafür. Es wird auch viel getanzt und gesungen.

Der Tagesablauf der Kinder sieht in etwa so aus: 5:30 Uhr Aufstehen – Wasser aus dem Brunnen holen – Frühstück ( Reis, Fisch, Spaghetti…) – Schule von 8 bis 13 Uhr – Mittagessen ( verschiedene Gerichte, sonntags Fleisch) – Hausaufgaben mit Hilfe der „Mütter“ – Spielzeit ( Memory, Fußball, Twister..) – im Haushalt helfen – Andacht und Abendessen ( Brot, Cornflakes) – um 21 Uhr Bettruhe

 

Mia Rädlein und Angela Fraunholz, Klasse 7a

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