Leon der Profi

Dieser Film von Luc Besson ist zwar schon etwas älter aber eine Bewertung von 8,6 auf der IMDB spricht deutlich dafür, dass es sich lohnt diesen Film anzusehen. Ein kurzer Blick auf den Cast sollte jeden überzeugen, denn Jean Réno als Léon, Nathalie Portman als Mathildá und Gary Oldman als genial aufspielender Anthargonist der beiden „Helden“, das kann an sich nur gut werden. Léons Beruf ist „Cleaner“, er tötet, außer Frauen und Kinder, jeden, wenn er von seinem Freund und Chef Toni denn Auftrag dafür bekommt. Sein Leben ist einsam und er hat einige psychosomatische Züge, so kümmert er sich übermäßig um seine Pflanze, die, so scheint es, alles ist was er im Leben, neben seinem Beruf, hat. Außerdem trinkt Léon mehr Milch als der Dude tagtäglich in seinen „White Russian“ mischt. Sein obligatorischer Frühsport hält ihn fit und ist der Auftakt für den immer gleichen Tagesablauf. Er ist eins der vielen Gesichter in der Millionenmetropole New York, in der die Handlung spielt, und fast geht er in der Masse unter aber sein eher extravaganter Kleidungsstil lässt ihn doch noch herausstechen. Léons Leben hätte bis zu seinem natürlichen Ableben so weiter gehen können, doch es verändert sich etwas in seinem Leben. Er rettet die Nachbarstochter Mathildá vor dem drogensüchtigen DEA Agenten Norman Stansfield (Gary Oldman) und seinen Leuten. Diese haben ihre gesamte Familie erschossen während sie einkaufen war. Daraufhin will Mathildá Rache an ihrem kleinen Bruder für den sie besser gesorgt hat als ihre Mutter. Um den Rest der Familie kümmert sie sich nicht und ist fast schon erleichtert, dass sie tot sind. Sie will sich aber nun, nachdem sie Léons Beruf erfahren hat, von ihm als Cleaner ausbilden lassen, damit sie sich selbst an Stanisfield rächen kann, da Léon es ablehnt diesen Job zu übernehmen. Dieser Plot findet sich in einer seltsamen Welt wieder, die Guten sind die Bösen und andersherum. Die Familie bietet keinen Schutz und jeder muss für sich selbst sorgen. Die Zuneigung der beiden Protagonisten füreinander ist der einzige Schutzwall gegen das ins negativ verkehrte Gute in der Welt und doch sehr löchrig. Alles in allem ein Muss für jeden Cineasten und die, die denken sie wären welche. Zusätzlich empfehle ich die ungekürzte Version des Director´s Cut, weil hier noch viel mehr Szenen gezeigt werden, die die komplexe und vielschichtige Beziehung noch besser verdeutlichen. Leon

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Der Lichtmaker

Da ich schon eine längere Zeit eine Idee für eine spannende Geschichte mit mir herumtrug und ich in den Sommerferien eine Menge Langeweile besaß kam ich auf die Idee meine Geschichte endlich einmal niederzuschreiben.

In meiner Erzählung, geht es hauptsächlich um einen Lichtmaker, der in seiner Vergangenheit einen Meister besondere Zauberkräfte stahl und diese auf sich übertrug und auch einsetzte. Dies erfreute den Meister nicht sonders, weshalb er seine Zauberkräfte um jeden Preis zurückerlangen möchte. Damit ihr euch in die Geschichte ein wenig mehr hineinversetzen könnt habe ich einen kleinen Ausschnitt des dritten Kapitels vorgelegt. Viel Spaß beim Lesen!

Draußen war das Vorbeirauschen eines panisch rasenden Autos zu hören, dessen Fahrer die ungewöhnliche Schwärze entlang des Wohngebiets wohl alles andere als geheuer war. Das Laternenlicht in der Hosentasche des jungen Mannes pulsierte unruhig, wohlwissend, dass es seine Aufgabe in dieser misslichen Lage vorerst nicht aufnehmen konnte. Ein weiterer Schlag mit der flachen Hand löste das Problem jedoch recht schnell und brachte das zitternde Leuchten zum Schweigen. Die letzten zwei Schritte jedoch, wollte der Lichtmaker selbst nicht mehr abwarten. In Windeseile hatte er sich sprungbereit zusammengekauert und visierte das schmale Stück zwischen Menschenkörper und Bettkante an. Dann ein Sprung. Der Körper des Jungen erzitterte und der Maker ebenfalls.

Alica Leonhardt 10m

Annecy meets Bayreuth

In der neunten Klasse ist, man das erste Mal in der Lage einen Austauschpartner zu bekommen und sich mit ihm über die Kultur, Hobbys, die Schule, oder andere Dinge auszutauschen und ihn auch in seinem Land zu besuchen.

Gegen Anfang Dezember war es dann endlich so weit. Die Austauschpartner aus Annecy, kamen gegen Freitagabend mit dem Bus am WWG an und liefen anschließend mit ihrem Gepäck zur Aula. Alle Schüler waren in großer Aufregung und wir spekulierten schon, welcher dieser Franzosen oder Deutschen unser Partner für die nächsten sieben Tage sei. Kurz darauf wurden die Namen der beiden vorgelesen und wir gingen mit unseren Partnern nach Hause.

Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, uns näher kennen zu lernen und unsere Lebensweisen, dem anderen zu zeigen. Beispielsweise fuhren ein paar mit ihren Partnern in die Therme Obernsees oder man ging in das Kino und sah sich die neusten Filme an.

Die anschließenden Tage , wurden die Franzosen mit einem Programm bei Laune gehalten, doch als dieses jeden Tag so gegen Nachmittag endete mussten wir uns etwas überlegen, um die verbliebene Zeit noch ein wenig Sinnvoller zu nutzen. . Hierbei kam bei einigen Partnern von Französischer Seite, des Öfteren die Frage auf, welche wie folgt lautete: ,,Machen wir etwas mit meiner/meinem Freundin/Freund gemeinsam oder sind wir alleine?“  Manche Male traf man dann eine kurzfristige Entscheidung, um den Wunsch des Austauschpartners nachzukommen.

Ebenfalls stellte sich ziemlich häufig die Frage „Was machen wir jetzt?“ Diese Frage ließ sich in manchen Fällen schwieriger beantworten als man vorerst dachte. Der Grund deshalb, lag darin, dass man am vergangenen Wochenende schon einiges unternommen hatte, woraufhin einem nicht gleich etwas einfiel, obwohl man bevor die Franzosen kamen die Zeit schon geplant hatte. Beispielsweise hatte man das Eislaufen am Wochenende vorgezogen, da der Franzose seine Schwimmsachen vergessen hatte, oder man verbrachte den ganzen Tag damit durch die Stadt zu laufen, da die eigentlich geplante Bowlinghalle geschlossen hatte. Deshalb musste man manchmal auch kurzfristige Entscheidungen treffen, welche nicht jedes Mal die besten Ideen waren.

Auf der anderen Seite, machte es einem jedoch wieder Spaß zu sehen wie gut oder schlecht man Gespräche vom Französischen in das Deutsche oder andersherum  für Geschwister, Eltern, Großeltern oder Freunden sinnvoll übersetzen konnte.

Wir freuen uns schon euch zu berichten, wie es uns ergangen ist und wie die Franzosen die Frage „Was machen wir jetzt?“ für uns in die Tat umgesetzt haben!

Jennifer Kögel und Alica Leonhardt 9m

Whatsappitis

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Wenn wir unsere Omas und Opas fragen wie sie in ihrer Jugend kommuniziert haben, werden die meisten von ihnen antworten, sie hätten Briefe geschrieben. Alles was warten konnte, besprach man später persönlich. Heute ist das nur noch schwer vorstellbar. Die gemeinsame Zeit wird immer häufiger durch virtuelles Kommunizieren per SMS, Whatsapp oder Facebook ersetzt. Wir sind inzwischen schon daran gewöhnt, dass unsere Lieben für uns zu jeder Zeit erreichbar sind, sodass wir nie lange auf eine Antwort warten müssen. Der Gedanke an eine Person aus unserem Umfeld ist fast automatisch mit dem Griff zum Smartphone verbunden. Aber nicht nur unsere Gedanken lassen uns zum Handy greifen. Auch das leckere Eis und der saftige Burger macht uns so stolz, dass wir erst einmal ein Foto verschicken müssen bevor wir anfangen zu essen. Ganz alltägliche Sachen werden immer seltener erledigt, ohne sie nicht mit mindestens einem unserer Freunde zu teilen.

Nur manchmal fragen wir uns nach einer Antwort: Wie war das denn jetzt wieder gemeint?! Nicht selten kommt es zu Missverständnissen oder Situationen die uns zum Grübeln bringen. Wir können ja schließlich nicht ahnen für welche Gesten oder welche Mimik der Smiley des Anderen wirklich stehen soll. Diese Unsicherheit bestimmt dann häufig unsere Stimmung, die dann oft unnötig den Bach runter geht.

Natürlich können spontane Nachrichten unserer Freunde unseren Tag auch positiv bereichern. Es ist schön zu wissen, dass der Partner einen für die bevorstehende Mathe Schulaufgabe viel Glück wünscht und ohne Mamas SMS hätte sicher so mancher von uns schon mal Papas Geburtstag verpennt. Ganz unnötig ist es also nicht, mal nach dem Handy zu greifen, nur: Extrem ist meistens ungesund!

Sophia Stangl

 

Schulsanierung des WWGs

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Einem Zeitungsbericht des Nordbayrischen Kuriers zufolge sollen zwei Millionen Euro in das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftliche Gymnasium Bayreuth investiert werden. Undichte Fenster, marode Toiletten und schimmelnde Räume machen diesen Schritt unausweichlich. Anstoß für diese Entscheidung war eine Führung der Fraktionen durch das Schulhaus des WWGs. Der ortskundige Direktor Sippel zeigte der Delegation alle Orte, in die investiert werden, müsste und Teile der Fraktionen waren schockiert über die Zustände, in dem sich die Schule teilweise befindet.

Das WWG hat zwar schon, in den letzten Jahren, eine Aufstockung des Fachklassentraktes erhalten, die derzeit anstehenden Maßnahmen seien allerdings kein Luxus sondern dringend notwendig, um einen geregelten Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Der Direktor des WWGs, Herr Sippel, freut sich über die Pläne Geld in seine Schule zu stecken: „Aber ich glaube es erst, wenn die Kosten im Haushalt stehen.“

Die geplanten Investitionen beinhalten unter anderem eine Brandschutzsanierung für die Aula, Sanierung des Fachbereiches Biologie, eine verbesserte EDV-Anbindung, Fassadensanierung mit neuen Fenstern inklusive Wärmesanierung in West- und Ostbau.

Die Redaktion hofft, dass der Stadtrat diese Versprechungen auch einhält und es nicht wieder zu einer Aufschiebung der Investitionen und einer darauf folgenden spontanen Demonstration der Schüler kommen muss.

Wer den Zeitungsartikel lesen will hier der Link: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/stadt-bayreuth-will-millionen-sanierung-des-wwg-stecken

Leon

 

Der Fast Food Fetischismus

Achtung: Essay

In jeder größeren deutschen Stadt sind sie zu beobachten. Sie sind so sicher in Einkaufszentren wie Zombies in jedem zweiten Horrorfilm, und besitzen einige verblüffende Ähnlichkeiten mit ihnen. Sie setzten sich an wichtigen Infrastrukturknotenpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Autobahnen fest. Die Rede ist von Fast Food Ketten wie McDonalds, Burger King, Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Subway oder Starbucks. Eingeschleppt aus den USA wo sie die Esskultur schon so beeinflusst haben, dass es schwer ist dort etwas anderes als Fast Food zu bekommen. Ich bin Zeuge denn Ich war schon in den Staaten und das nicht nur einmal. Beobachtet habe ich sie direkt neben den Casinos von Las Vegas oder den Hochhäuser New Yorks, sogar Amish habe ich schon in einschlägigen Ketten Burger essen sehen, ein verstörender Anblick. Und wenn man auf dem Highway unterwegs ist kündigt sich jede Ortschaft schon Kilometer vorher durch eine Werbesäule der Fast Food Kette, welche sich in dem Ort niedergelassen hat, an. Man kann sich an ihnen orientieren wie Schiffe an Leuchttürmen auf dem Meer.

Der Trend des Fast Food ist natürlich schon längst in Deutschland angekommen und führt dazu, dass die Frage wer kocht sich erübrigt, denn wenn schon die Familie zusammen isst, man auf das schnelle Essen von um der Ecke zurückgreift. Dorthin würde ich auch gerne so manchen Werber für qualitätsarmes und verfettendes Essen bringen. Ich falle auch immer auf die Werbung herein und gestehe, dass ich es nicht komplett vermeiden kann kein Fast Food zu essen. Allerdings zähle ich mich nicht zu den Langzeitgeschädigten, die Panik haben wenn ihre Stammfastfoodladen für die gesetzlich vorgeschriebene Stunde am Tag schließt, denn wer weiß wann man Hunger kriegt? Doch es geht immer schlimmer.

Die Perversionen die unser Konsumverhalten hervorgebracht haben kann man an einem Ort in erschreckender Art und Weise beobachten, dazu muss man sich in das Herz des Konsums begeben, in eine Mall und dort in den Food Court. Dieser ganze Bereich ist verseucht mit allen Fast Food Ketten die man kennt und welchen die man nicht kennen lernen will. Man kann nichts in den Mülleimer werfen, weil der überfüllt von weggeschmissenen Essen ist, kleine Kinder weinen und brüllen solange bis sie ein Happy Meal von ihren völlig physisch zerstörten Eltern gekauft kriegen. Ein überfetteter Man macht seiner Freundin einen Antrag und die quillt vor Freude über, wortwörtlich. Wo sonst einen Antrag machen wenn man sich hier kennen gelernt hat und sich auch sonst das soziale Leben zuträgt. Ein Schmelztiegel des Fetts, vor und hinter den Theken.  Dies ist ein Ort an dem Lebensmittelkontrolleure einen Herzinfarkt nach dem anderen kriegen, weswegen hier auch nie kontrolliert wird, was denn Gästen serviert wird, und diese interessiert es nicht was sie da in sich hineinstopfen. Vergleichen würde ich das Ganze mit dem Vorgang zur Gänsestopfleber. Doch das Opfer wird nicht gegessen sondern stellt, in absehbarer Zeit, eine Belastung für die Gesellschaft in Form von Kosten für das Gesundheitssystem dar. Diabetes Typ 2, hoher Blutdruck, Magenverkleinerungen und natürlich der verfrühte Tod. Auch hier gibt es Beispiele dass es nicht immer sinnvoll ist Reserven anzulegen als wäre man der reiche Kornbauer aus der Bibel. Ein Krematorium ist schon mal niedergebrannt, weil es in der Brennkammer aufgrund von zu viel brennfähigen Körperfett zu heiß wurde.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels, solange man nicht stecken bleibt kann man sich der Gegenbewegung anschließen, das Slow Food wird propagiert. Ein Fitnesswahn ist ausgebrochen der dazu führt, dass sich mehr als fünf Fitnessstudios pro Kleinstadt rentieren. Im nächstgelegenen Wald achte Ich mittlerweile darauf dass ein präseniler Rentner, mit neonfarbigem Outfit, mich nicht umrennt anstatt, wie früher, darauf zu achten das es keine Waldarbeiten mit umstürzenden Bäumen gibt. Ein bisschen neidisch auf dieses Gesundheitsbewusstsein von bettflüchtigen Rentnern, oder Jugendlichen die sich in den Fitnessstudios so breit pumpen als müssten sie am gleichen Abend noch vor der örtlichen Diskotür für Ordnung sorgen bin ich schon allerdings weiß Ich nicht ob das die richtige Richtung ist, wenigsten habe ich mittlerweile ein schlechtes Gewissen wenn ich Fast Food esse.

Leon