Frühlingsgedichte der Klasse 5a

Frühlingserwachen

Sieh sich das mal jemand an, wie man es genießen kann:

Leichter Wind mit warmer Sonne, nun verspür ich eine leichte Wonne.

In der Ferne höre ich einen Bach rauschen, da würde ich gerne hinlauschen.

Ich sehe eine Wiese voll saftig grünem Gras, das wird verwendet für die Pferde zum Fraß.

Ein sanftes Hufgetön, das fand ich dann ganz schön.

In die bunten Blumen schmeiß ich mich, und auf einmal seh ich dich.

Du ergreifst meine Hand, zusammen reisen wir dann aufs Land.

Zusammen füttern wir dann ein kleines süßes Lamm.

( Isabell, Lara, Vanessa)

Ein Frühlingstag

Ein neuer Tag, die Sonne lacht,

ich bin ganz müde aufgewacht.

Da seh ich aus dem Fenster raus

und seh eine kleine Maus.

Ich erschrecke gerade sehr,

ich sehe Bäume kahl nicht mehr.

Ich höre etwas sehr laut summen

Auf den Sträuchern wachsen Blüten

und die Vögel kommen aus dem Süden.

Ich gehe aus meinem Haus heraus

und vor mir steht mein Freund Klaus.

Wir gehen gemeinsam in den Wald,

hören, wie das Zwitschern schallt.

Ich höre einen Fluss fließen

und eine kleine Blume sprießen

Tiere kriechen aus dem Bau

ein Eichhörnchen kommt, Klaus, schau!

Der Tag neigt sich zum Ende

Ich gehe in meine vier Wände.

( Ilias, Felix, Hendrik,Samuel)       

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Interview Frau Beck

 

 

Burger King oder Mc Donalds?

Fr.B.: Burger King

Soziale Medien?

Fr.B.: Facebook

Lieblingsklamottenladen?

Fr.B.: Mango

Lieblingsessen?

Fr.B.: Pizza

Lieblingsreiseziel?

Fr.B.: Italien

Apple oder Samsung?

Fr.B.: Handy: Samsung     PC: Apple

Lieblingssport?

Fr.B.: Schwimmen, Wandern

Was sagen Sie zu Donald Trump?

Fr.B.: KEIN KOMMENTAR

Lieblingsfach?

Fr.B.: Deutsch, Bio

Was unterrichten Sie?

Fr.B.: Deutsch, Latein

Lieblingsserie?

Fr.B.: The Big Bang Theory

Lieblingsfilm?

Fr.B.: P.S. ich liebe dich

Wie bewerten Sie unser Interview?

Vorbereitung: 1               Spontanität & Charme: 10

( 1= schlecht, 10= gut / wollte Anna so)

 

made by Finja Knopf, Laura Hahn, Franziska Löwel, Anna Mühlhäuser

Interview mit Amelie Theuer

Unser Zeitungsteam hat Frau Theuer im Anschluss an ihren Vortrag in unserer Klasse befragt.

  • Frau Theuer, was studieren Sie?
  • Ich studiere Sozialwissenschaften.
  • Wo studieren Sie?
  • in Fulda.
  • Woher kommen Sie?
  • aus dem Landkreis Kulmbach.
  • Wie sind Sie dazu gekommen, für Fonmeh zu arbeiten?
  • Durch meine Lehrerin am MGF Kulmbach, Frau Nadine Benoit, die uns von dem Projekt erzählt hat.
  • Wann waren Sie in Haiti?
  • etwa von Januar bis April, im letzten Jahr.
  • Wie viele Gebäude hat das Waisenhaus?
  • ein zentrales Gebäude, der Pavillon ist im Bau.
  • Wie viele Kinder wohnen im Moment dort?
  • 39 Kinder.
  • Was hat Ihnen am besten gefallen?
  • Spaß haben mit den Kindern, mit ihnen zu spielen und ihnen eine Freude zu machen.
  • Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.

Weiter Informationen zu dem Waisenhaus im Haiti findet ihr unter http://www.fonmeh.

Benedikt und Jakob

Besuch von einer Studentin aus Fulda: Amelie Theuer

Am 20. Februar bekam die Klasse 7a Besuch von der jungen Studentin Amelie Theuer, die von ihrer Zeit als Helferin in einem Waisenhaus in Haiti berichtete.

Haiti liegt in Mittelamerika. Dort gibt es nicht nr zerstörte Häuser und Gebäude aufgrund der Wirbelstürme und Erdbeben, wie wir es in den Medien sehen, sondern auch ein wunderschönes türkises Meer und einen saftigen grünen Dschungel. Dennoch gilt Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt.

In dem kleinen Waisenhaus in Haiti, in Les Cayes, sind aktuell 39 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren untergebracht, die ihre Eltern beim Erdbeben im Januar 2010 verloren haben. Circa 2 Millionen Kinder verloren bei dieser Naturkatastrophe ihre Eltern.

Der Gründer des Waisenhauses, das der Verein Fonmeh.e.V. betreibt, Herr Mondesir Benoit, von seinen Freunden Mondi genannt, wurde selbst in Haiti geboren. Er ist seit 2001 in Deutschland und arbeitet als Kantor und Chorleiter. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Der Verein wir nur von Spenden finanziert und die Helfer beteiligen sich ehrenamtlich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung.

Ein großes Ziel des Teams ist es, einen Pavillon im großen Garten zu bauen, in dem die Kinder ihre Hausaufgaben im Freien erledigen können. Im Waisenhaus bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, das Schulgeld und die medizinische Versorgung gestellt. Zur Schule werden sie von einem Fahrdienst abgeholt. Dort herrscht Uniformpflicht. Die Hausaufgaben werden mit Unterstützung von Helfern erledigt. Nadine, so heißt die Frau des Herrn Benoit, hat erst als Lehrerin gearbeitet und hilft jetzt den Kindern. Ein weiteres Highlight der Kinder ist der wöchentliche Besuch einer öffentlichen Kirche in Haiti, dafür werden die schönsten Kleider getragen. Ansonsten gibt es jeden Tag einen von den Kindern vorbereiteten Gottesdienst, das heißt die Kinder überlegen sich Lieder, Gedichte und Predigten dafür. Es wird auch viel getanzt und gesungen.

Der Tagesablauf der Kinder sieht in etwa so aus: 5:30 Uhr Aufstehen – Wasser aus dem Brunnen holen – Frühstück ( Reis, Fisch, Spaghetti…) – Schule von 8 bis 13 Uhr – Mittagessen ( verschiedene Gerichte, sonntags Fleisch) – Hausaufgaben mit Hilfe der „Mütter“ – Spielzeit ( Memory, Fußball, Twister..) – im Haushalt helfen – Andacht und Abendessen ( Brot, Cornflakes) – um 21 Uhr Bettruhe

 

Mia Rädlein und Angela Fraunholz, Klasse 7a

YouTuber Vorstellung(Teil 1): XXUWE

Hiermit wollen wir eine neue Serie ins Leben rufen und euch in unregelmäßigen Abständen unsere Lieblings-YouTuber vorstellen. Beginnen möchten wir mit „XXUWE“.

 

Der YouTuber „XXUWE“ lädt im Bereich „Comedy“ Videos hoch.Durch ihn wurden Figuren wie „Seidlers Sigi“, „Kärwa Kalle“ oder „Ali Mende“ ins Leben gerufen. In seinen Videos geht es um Tiere, denen er einen fränkischen Akzent verleiht. Leider veröffentlicht er nur relativ selten Videos.

Wir mögen ihn wegen seines Akzentes, wegen der Idee, des Aufwands und der Kreativität, die in seinen Videos stecken. Sein Kanal wurde ca. 14 Millionen mal aufgerufen und hat 31.000 Abonnenten. Besonders gut finden wir die Episoden 24 und 26 der Serie „Franken Animals“. In der Folge 26 geht es zum Beispiel um eine Faschingsparty, bei der „Kärwa Kalle“ (dargestellt von einem Affen) eine Lokalrunde ausgibt. Anschließend hat er bei Seidlers Siggi (repräsentiert von einem Otter) viele Schulden.

Wir sagen euch: Es lohnt sich mal reinzuschauen! 🙂

Interview: Frau Carina Rupp

p1110080          Seit diesem Schuljahr unterrichtet auch Carina Rupp an unserer Schule.

Das Schülerzeitungsteam traf sie zum Interview:

  1. Was unterrichten Sie ? -Englisch, Französisch, Spanisch
  2. Welche Handymarke bevorzugen Sie ? – Samsung
  3. Was ist Ihr Lieblingsessen ? – Paella
  4. Wo wollten Sie schon immer hinreisen ? – Peru
  5.  Was ist Ihr Lieblingsfilm ? -Chacun cherche son chat (=Jeder sucht seine Katze)
  6. Warum wollten Sie ans WWG ? – Weil hier nette Kollegen und Schüler sein sollen. Dies hat sich bis jetzt auch bestätigt.
  7. Was war Ihr Lieblingsfach in Ihrer Schullaufbahn? – Französisch
  8. Was hören Sie für Musik ? – Kings of Convenience und allgemein isländische Musik

 

Vielen Dank für das Interview und eine schöne Zeit am WWG!  Jakob und Benedikt

EHC Bayreuth vs Selber Wölfe

Am Freitag trafen sich die Selber Wölfe mit den Bayreuther Tigers im Tigerkäfig. Von Anfang an war eine Bombenstimmung. Schon nach der 3. Spielminute kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Da sieht man, wie wichtig beiden Mannschaften das Spiel ist. Bereits im ersten Drittel wurden jedoch Torchancen verpasst. Es gab wie erwartet bei beiden Teams viele Strafzeiten, daher kam es mehrmals zum Überzahlspiel bei beiden Mannschaften. Trotzdem konnten die Bayreuther das Spiel für sich entscheiden. Die EHC-Fans waren sehr erleichtert.

Benedikt Trassl, Max Bogomolov, Paul Guth

Erlebnistage Bayerischer Wald

Einige Schüler der Klasse 6b verbrachten die Woche vom 27.06. bis 1.07. in Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald. Unsere Unterkunft, die wir mit der Klasse 6c teilten, hieß Wolfsteiner Hütte. Die Schüler kamen am Montag nach der langen Fahrt an und wurden von den Betreuern Daniel und Moritz vor Ort begrüßt. Wir mussten zunächst eine Aufgabe bewältigen, dann durften wir ins Haus und unsere Zimmer beziehen. Nach dem Abendessen gab es eine Nachtwanderung, bei der jedes Kind einmal eine Strecke alleine durch den Wald gehen musste, ohne Licht! Das war sehr spannend.

Am Dienstag wurden wir um sieben Uhr zwanzig geweckt und frühstückten dann um acht Uhr. Danach hatten wir Freizeit. Später trafen wir uns vor dem Haus und wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe brach zu einer Erlebniswanderung auf, die andere Gruppe wurde nochmals unterteilt. Ein Teil der Kinder bekam die Aufgabe, ein Transportgerät für ein Ei zu basteln, das einen Sturz von 6 Metern überstehen sollte, so dass das Ei dabei nicht kaputt ging. Der andere Teil seilte sich vom Balkon der Hütte ab, unter Anleitung unseres Betreuers Moritz. Die Wandergruppe brach mit Daniel und Frau Klein auf. Wir wanderten zwei Stunden lang, dabei mussten wir verschiedene Aufgaben bewältigen. Zum einen mussten wir schnellstmöglich alle durch ein kreisförmiges Seil, dann mit acht Matten zehn Meter „Moor“ überqueren und außerdem übten wir den „Wolfgang“, d.h. wir mussten so leise wie möglich an den Kameraden vorbei schleichen. Als wir zurück waren, machten wir die übrigen Aufgaben. Beim Abseilen mussten immer zwei von uns sichern. Die Höhe des Balkons betrug etwa sechs Meter. Das war ganz schön spannend! Als nächstes gab es Mittagessen. Daraufhin testeten wir unsere Eiertransportgeräte, d.h. wir ließen sie vom Balkon fallen. Leider überlebte nur ein Ei den Sturz unbeschadet. Danach wurde uns das Programm des nächsten Tages erklärt, und es gab Abendessen und Freizeit.

Ein tierisch guter Mittwoch! Am Mittwoch haben wir viel erlebt. Um sieben Uhr begann für uns ein neuer Tag. Um neun Uhr brachen wir zum „Leitersprung“ auf. Wir liefen über Straßen und durch den Wald dorthin. Dort angekommen haben alle eine kleine Einweisung bekommen. Zwölf Kinder mussten die Leiter mit vier Seilen festhalten, wobei jeder einmal ausgewechselt wurde. Jeder hatte die Möglichkeit, den Leitersprung zu machen, und wurde dabei von Daniel und Moritz gesichert. Nachdem alle gesprungen waren, räumten wir auf und liefen zurück zur Wolfsteiner Hütte. Nach dem Mittagessen wurden wir mit dem Bus zum Bayerischen Wald gebracht. Dort gab es Tiere wie Wiesente, Elche, Wölfe und Luchse zu sehen. Als wir zuhause waren, haben wir die Tagestour für Donnerstag geplant. Am Abend sind wir auf den Almberg gewandert, um dort ein Lagerfeuer zu machen und Stockbrot zu grillen. Wer wollte, konnte die Nacht in einem Biwak auf dem Berg verbringen. Wer keine Lust hatte, konnte zurück zur Hütte wandern.

Am Donnerstag nach dem Frühstück haben wir uns zu einer Tagewanderung aufgemacht. Ziel dieser Wanderung war ein Badesee in Mauth, an dem wir Floße bauen sollten. Bevor wir von unserem Haus aus losliefen, wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt: – die Orientierungsgruppe, die uns den Weg zeigen sollte, die Motivationsgruppe, die für Spiele und gute Stimmung zuständig war, die Wellnessgruppe, die sich um die Verpflegung und das Wohlbefinden kümmern sollte. Allerdings ist uns etwas Aufregendes passiert.  Irgendwann fiel uns auf, dass drei Schüler verschwunden waren. Moritz, unser Teamer, lief den ganzen Weg zurück, um sie zu suchen, während wir weiter in Richtung Badesee liefen. Außerdem wurde der Förster informiert, der sich mit dem Auto auf die Suche machte. Am See angekommen, stellten wir aber fest, dass die drei schon da waren. Sie waren ins nächste Dorf gelaufen und fragten dort eine Frau, ob sie sie zum See fahren könnte. Das war vielleicht ein Schreck gewesen! Anschließend haben wir aus einer Halle Bretter, Kanister und Seile geholt und an den See gebracht. Gemeinsam entschieden wir uns dafür, das Floß aus den Kanistern und den großen Brettern zu bauen und mit Seil zu umwickeln. Nur ein Floß hielt, und eine Person durfte darauf fahren, bekam dabei aber nasse Füße. Im Anschluss wurden die Floße wieder auseinandergebaut und die Teile zurück in die Halle gebracht. Danach wurden wir vom Bus abgeholt und zurück zur Wolfsteiner Hütte gebracht. Dort gab es dann Abendessen: Schnitzel mit Kartoffelbrei und Pudding, den die Teamer für uns gemacht hatten. Danach machten wir Spiele, bei denen es darum ging, ob wir oder die Teamer gewinnen. Wir spielten Statue und Witze erzählen.

Am Freitag wurden wir bereits um sechs Uhr mit lauter Musik zum Hausputz geweckt. Als alles ordentlich war und wir die Koffer verstaut hatten, fuhren wir mit dem Bus zurück nach Bayreuth. Wir waren alle sehr müde, denn es waren herrliche, aber anstrengende Tage gewesen.

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Wie stellt man ein Floss her?

Franz und Antonio aus der Klasse 6b erzählen euch, wie der Floßbau während der Erlebnistage im Bayerischen Wald vor sich ging:

Wir wurden am Badesee Mauth in drei Gruppen aufgeteilt. Jede der drei Gruppen bekam zwei große Bretter, acht kleine Bretter, vier Kanister, acht kurze Seile und ein langes Seil.

Wir hatten jeweils 90 Minuten Bauzeit. Das Schwierige war, dass jede Gruppe getrennt von den anderen und versteckt arbeiten musste, aber das gleiche Floß bauen sollte. Also wurde ein Treffpunkt vereinbart, damit die Vorgehensweise besprochen werden konnte. Jede Gruppe schickte ein Mitglied zu diesen Treffpunkten, die alle 20 Minuten erfolgten, und so wurde ein gemeinsamer Plan entwickelt. Dass die Gruppen bei jedem der Treffpunkte ein anderes Mitglied schicken mussten, trug dazu bei, dass fast alle ihre Ideen einbringen konnten. Am Ende wurden drei Floße präsentiert. Zwei davon waren stabil gebaut worden. Die Floße bestanden unten aus vier Kanistern, die in einem Quader gelegt worden waren und mit einem kleinen Seil verbunden waren. Darüber waren zwei große Bretter nebeneinander befestigt und darauf noch einmal die acht Bretter. Alles wurde mit dem  großen Seil zusammengebunden. Das nicht fertige Floß „Kevin“ bestand nur aus einem kleinen Brett und einem Kanister darunter. Die Fahrzeuge von Gruppe 1 und 3 wurden von Daniel und Moritz, den Betreuern unserer Gruppe, zunächst einem Rütteltest unterzogen. Nur das Floß von Gruppe 1 bestand diesen Test. Es wurde zu Wasser gelassen und hielt, klappte aber in der Mitte ein bisschen ein. Wir holten uns nasse Füße!

Am Ende besprachen wir noch einmal unsere Erfahrungen beim Floßbau und fuhren dann mit dem Bus zurück zu unserer Wolfsteiner Hütte.

 

 

Erlebnistage Bayerischer Wald – Leitersprung!

Was bedeutet „Leitersprung“?

Wenn man das Wort Leitersprung hört, dann denkt man vielleicht an etwas anderes als es eigentlich ist. Eine springende Leiter?

In Wirklichkeit bedeutet „Leitersprung“, dass in der Mitte eine Leiter steht. Sie ist mit einer einzigen Kette am Boden gesichert. An der oberen Sprosse befindet sich eine Plattform, an der vier Seile befestigt sind. Jedes dieser Seile wird von mindestens drei Personen gehalten, so dass die Leiter nicht umfällt.

Sie wird nur von deinen Mitschülern gehalten. Nun musst du, mit Gurten und an einem Seil gesichert, die Leiter hochsteigen. Oben  angekommen siehst du die Plattform. Du versuchst auf sie zu steigen. Jetzt bist du auf ihr drauf. Langsam stehst du auf, du schaust jetzt zum ersten Mal nach unten. Was passiert, wenn sie loslassen?

Du beginnst zu zittern, die Leiter wackelt mit. Du siehst alle unten. Sie beginnen zu zählen: „3! 2! 1“

Jetzt machst du den Schritt ins Leere, du fällst ein oder zwei Meter in die Tiefe, dann bleibst du in der Luft stehen und schaukelst nach vorne und wieder zurück. Langsam wirst du abgeseilt.

Am Boden klinkst du dich aus und bist froh, dass alles gutging.

Marco Mertel und Jonathan Fischer, Klasse 6b

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John Maynard auf den Punkt gebracht

Ein Schiff fährt nach Buffalo

und  alle auf dem Schiff waren froh.

Doch dann fängt der Schiffsraum Feuer

oh je, das wird teuer!

Die Passagiere in großer Not

sehen schon nahe vor Augen den Tod.

Doch ein Held wie wahr

John Maynard, war ja klar!

Er bringt alle sicher nach Buffalo,

nur er selber war nicht froh.

Gab sein Leben für die Leute,

für die komplette Meute!

Begraben werden sie ihn und danken, danken für ihn.

 

von Elena Bartels, Klasse 8a

Ein Zeitzeuge zu Gast am WWG

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Am Freitag, den 15.04.2016, besuchte Leon Weintraub, Überlebender mehrerer Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Flossenbürg und Natzweiler, das WWG, um Schülern der Q11 von seinen Erlebnissen zu berichten und sich deren Fragen zu stellen.

Zunächst stellte der Gast sich und sein bisheriges Leben vor: Es war kaum zu glauben, dass der körperlich und geistig so rege Mann tatsächlich schon vor 90 Jahren in Polen als Kind jüdischer Eltern geboren wurde. Nach dem Kriegsausbruch 1939 und dem deutschen Überfall auf Polen mussten Leon Weintraub und seine Familie in das Ghetto Litzmannstadt umsiedeln, wo sie sich mehrmals erfolgreich der Deportation in ein Konzentrationslager entziehen konnten. Im Jahr 1944 jedoch ereilte sie das Schicksal so vieler Ghettobewohner: Leon Weintraub wurde mit seiner Familie in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert, bis heute ein Symbol der Vernichtung von Millionen von Leben. Besonders beeindruckt und betroffen waren die Schüler von den Berichten aus dem Ghetto und den Erlebnissen im KZ. Die von unserem Gast so offen und nüchtern geschilderte „Rettung“ aus Auschwitz wirkte dabei beinahe unglaublich:Nur weil er sich unerlaubt einer fremden Häftlingsgruppe anschloss, die für Zwangsarbeiten in ein anderes Lager verlegt werden sollten, entging Leon Weintraub der Ermordung. Gegen Ende des Krieges verlegten die Nationalsozialisten viele Gefangene in die von der Front weiter entfernten KZ, wovon auch unser Gast betroffen war. Er wurde u.a. nach Flossenbürg deportiert, wo viele Gefangene noch in den letzten Kriegswochen den Tod fanden. Doch trotz allen Sterbens um ihn herum erlebte er am 23.04.1945, abgemagert auf nicht einmal mehr 40 kg, die Befreiung durch französische Truppen.

 

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Und auch wenn im Rahmen des Unterrichts die Zeit des Nationalsozialismus im Vordergrund stand, beeindruckte auch der Lebenslauf von Herrn Weintraub nach 1945: Das Wiedersehen mit seinen Schwestern, sein Studium der Medizin, die eigene Familiengründung und sein beruflicher Werdegang ließen einen Menschen erkennen, der häufig große Hürden überwunden hat und der – trotz aller grauenhaften Erfahrungen – als ein positiver und zufriedener Mann den Schülern aus seinem Leben berichtete.

In der Nachbesprechung konzentrierten sich die Äußerungen der Schüler vor allem auf die plastischen und faktenreichen Schilderungen, das gute Gedächtnis und das Durchhaltevermögen unseres Gastes. Die freundliche Art und das Vermögen, ohne zu klagen über die eigenen schmerzlichen Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus so offen zu besprechen, haben uns alle beeindruckt.

Wir danken Herrn Leon Weintraub für seine Toleranz, seinen Mut und seine gelebtes Engagement und Wünschen ihm noch viele schöne und gesunde Jahre mit seiner Familie.

 

Die verrückte Klasse, Teil II

Kaum war Chantal draußen, meldete sich Gregor und sagte: „Frau Fröhlich, können Sie bitte mich abfragen?“ Die Lehrerin meinte: „Toi? Oui. Va au tableau!“  Natürlich wusste Gregor alles und bekam eine Eins. Norbert, der auch gerne so gute Noten gehabt hätte, wurde eifersüchtig. Als sein Kamerad an seinem Platz vorbeilief, zischte er ihm „Streber!“ zu. Nun kam Chantal frisch geschminkt von der Toilette zurück. Frau Fröhlich schimpfte: “ Warum kommst du so spät?“ Daraufhin begann das Mädchen wieder zu schluchzen. Als sie an Kevin vorbeiging, stand dieser auf und nahm sie in den Arm. „Jetzt reicht es aber, auf deinen Platz! Oder du bekommst einen Verweis, Chantal!“, rief die Lehrerin aufgebracht. Christopher, der auf Kevin eifersüchtig war, weil er auch ein Auge auf Chantal geworfen hatte, überlegte, wie er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte. Er stand auf. Lucy, die das beobachtet hatte, stellte ihm rasch ein Bein, und er fiel hin. Chantal, die neben ihm saß, half ihm auf. Frau Fröhlich rief genervt:“ A vos places! Tout de suite!“ Und alle setzten sich. Christopher lächelte, obwohl ihm sein Bein wehtat. Nele verdrehte die Augen, als sie das sah, und warf Chantal einen Blick zu. Diese sah zurück und zuckte die Schultern. Kevin fing diesen Blick auf und dachte, das Schulterzucken gelte ihm….