Bericht „WWG Tag und Nacht“ Tschick

An einem schönen Oktobertag trafen sich sechs Mitglieder von „WWG Tag und Nacht“

Nachmittag nicht mit Hausaufgaben oder korrigieren zu verbringen, sondern sich mit dem Film „Tschick“, eine Verfilmung des beliebten Buches von Wolfgang Herrndorf, anzusehen.

Der Film handelt von zwei Jungs, die in den Sommerferien mit dem gestohlenen Lada in die Walachei fahren wollen, um „einmal Urlaub wie richtige Leute zu machen“. Die beiden Jungs sind Maik, dessen Eltern zwar reich sind, sich aber nicht um ihn kümmern sowie Andrej Tschitchatschow , genannt Tschick, der russische Vorfahren und eine geheimnisvolle Vergangenheit hat. Während ihrer Reise erleben die Jungs einige Abenteuer und müssen ständig von der Polizei fliehen. Maik verliebt sich in die Ausreißerin Isa, die sie allerdings schon nach kurzer Zeit wieder verlässt. Nach einem abrupten Ende ihrer Reise haben die Jungs zwar mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, müssen aber feststellen, dass sich zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft entwickelt hat und sie während dieses „Roadtrips“ viel über sich gelernt haben.

Dem Schülerzeitungsteam hat der Film sehr gut gefallen, da die Schauspieler zu ihren Rollen gepasst haben. Der Film richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene aller Altersgruppen. (Mit uns saßen fast nur Senioren im Kino, aber der Film ist sicherlich auch was für euch 😀 ) Die jugendlichen  Schauspieler kommen sehr glaubhaft rüber, unter anderem auch deswegen, da ihre Sprache der Jugendsprache mit vielen Kraftausdrücken sehr ähnlich war. Wir fanden auch die Filmmusik sowie die Atmosphäre des Filmes cool, die uns wieder an die Sommerferien zurückerinnerte. Als einzigen Kritikpunkt würden wir das offene Ende ansehen, das leider auch keine Auflösung mehr finden wird, da der Autor bereits gestorben ist.

 

Von der „WWG Tag und Nacht“ -Filmcrew gibt’s eine klare Empfehlung, sich Tschick unbedingt anzusehen, weil man eine spannende, witzige und manchmal auch nachdenklich machende Geschichte erzählt bekommt, die in keiner Sekunde langweilig ist.

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Leon der Profi

Dieser Film von Luc Besson ist zwar schon etwas älter aber eine Bewertung von 8,6 auf der IMDB spricht deutlich dafür, dass es sich lohnt diesen Film anzusehen. Ein kurzer Blick auf den Cast sollte jeden überzeugen, denn Jean Réno als Léon, Nathalie Portman als Mathildá und Gary Oldman als genial aufspielender Anthargonist der beiden „Helden“, das kann an sich nur gut werden. Léons Beruf ist „Cleaner“, er tötet, außer Frauen und Kinder, jeden, wenn er von seinem Freund und Chef Toni denn Auftrag dafür bekommt. Sein Leben ist einsam und er hat einige psychosomatische Züge, so kümmert er sich übermäßig um seine Pflanze, die, so scheint es, alles ist was er im Leben, neben seinem Beruf, hat. Außerdem trinkt Léon mehr Milch als der Dude tagtäglich in seinen „White Russian“ mischt. Sein obligatorischer Frühsport hält ihn fit und ist der Auftakt für den immer gleichen Tagesablauf. Er ist eins der vielen Gesichter in der Millionenmetropole New York, in der die Handlung spielt, und fast geht er in der Masse unter aber sein eher extravaganter Kleidungsstil lässt ihn doch noch herausstechen. Léons Leben hätte bis zu seinem natürlichen Ableben so weiter gehen können, doch es verändert sich etwas in seinem Leben. Er rettet die Nachbarstochter Mathildá vor dem drogensüchtigen DEA Agenten Norman Stansfield (Gary Oldman) und seinen Leuten. Diese haben ihre gesamte Familie erschossen während sie einkaufen war. Daraufhin will Mathildá Rache an ihrem kleinen Bruder für den sie besser gesorgt hat als ihre Mutter. Um den Rest der Familie kümmert sie sich nicht und ist fast schon erleichtert, dass sie tot sind. Sie will sich aber nun, nachdem sie Léons Beruf erfahren hat, von ihm als Cleaner ausbilden lassen, damit sie sich selbst an Stanisfield rächen kann, da Léon es ablehnt diesen Job zu übernehmen. Dieser Plot findet sich in einer seltsamen Welt wieder, die Guten sind die Bösen und andersherum. Die Familie bietet keinen Schutz und jeder muss für sich selbst sorgen. Die Zuneigung der beiden Protagonisten füreinander ist der einzige Schutzwall gegen das ins negativ verkehrte Gute in der Welt und doch sehr löchrig. Alles in allem ein Muss für jeden Cineasten und die, die denken sie wären welche. Zusätzlich empfehle ich die ungekürzte Version des Director´s Cut, weil hier noch viel mehr Szenen gezeigt werden, die die komplexe und vielschichtige Beziehung noch besser verdeutlichen. Leon