Frühlingsgedichte der Klasse 5a

Frühlingserwachen

Sieh sich das mal jemand an, wie man es genießen kann:

Leichter Wind mit warmer Sonne, nun verspür ich eine leichte Wonne.

In der Ferne höre ich einen Bach rauschen, da würde ich gerne hinlauschen.

Ich sehe eine Wiese voll saftig grünem Gras, das wird verwendet für die Pferde zum Fraß.

Ein sanftes Hufgetön, das fand ich dann ganz schön.

In die bunten Blumen schmeiß ich mich, und auf einmal seh ich dich.

Du ergreifst meine Hand, zusammen reisen wir dann aufs Land.

Zusammen füttern wir dann ein kleines süßes Lamm.

( Isabell, Lara, Vanessa)

Ein Frühlingstag

Ein neuer Tag, die Sonne lacht,

ich bin ganz müde aufgewacht.

Da seh ich aus dem Fenster raus

und seh eine kleine Maus.

Ich erschrecke gerade sehr,

ich sehe Bäume kahl nicht mehr.

Ich höre etwas sehr laut summen

Auf den Sträuchern wachsen Blüten

und die Vögel kommen aus dem Süden.

Ich gehe aus meinem Haus heraus

und vor mir steht mein Freund Klaus.

Wir gehen gemeinsam in den Wald,

hören, wie das Zwitschern schallt.

Ich höre einen Fluss fließen

und eine kleine Blume sprießen

Tiere kriechen aus dem Bau

ein Eichhörnchen kommt, Klaus, schau!

Der Tag neigt sich zum Ende

Ich gehe in meine vier Wände.

( Ilias, Felix, Hendrik,Samuel)       

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Die besten Fußballsprüche Teil II

 

Nach dem I. Teil kommt wie versprochen jetzt der  II. Teil:

  1. Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.  (Thomas Häßler)
  2. Die Polen darf man nicht unterschätzen. Diese Balkan-Kicker sind unberechenbar! (Heribert Faßbender)
  3. Mir ist ein Felsen vom Körper gefallen.  (Reiner Calmund)
  4. Das wäre nicht schlecht, wenn ich im Tor stehen würde. Dann geht der Ball nicht so leicht rein.  (Reiner Calmund)
  5. Herzlichen Glückwunsch an Marco Kurz. Seine Frau ist gerade zum zweiten mal Vater geworden.  (Thomas Häßler)
  6. Golden Goal ist scheiße. Man weiß nie, ob man sich noch ein Bier holen soll.  (Harald Schmidt)
  7. In der Schule gab’s für mich Höhen und Tiefen. Die Höhen waren der Fußball.  (Thomas Häßler).

 

~ Moritz145

Die besten Fußballsprüche

Bezüglich der Fußball EM, die ja gerade läuft, habe ich heute ein paar Fußballsprüche von ehemaligen Fußballern zusammengeschrieben:

 

1.  Ich grüße meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern.    (Mario Basler)

2. Ein Drittel mehr Geld? Nee, ich will mindestens ein Viertel!   (Horst Szymaniak)

3. Wir dürfen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken!    (Lothar Matthäus)

4. Gary Lineker hat nun schon 37 Tore geschossen! Exakt doppelt so viele wie letztes Jahr!    (BBC- Kommentator John Motson)

5. Wir wollten uns auf die Situation einstellen und haben bei 45 Grad trainiert. Das hat nicht geklappt, heute waren es 47 Grad.    (Peter Neururer)

6. Ich hatte das Talent für die Landesliga und den Kopf für die Bundesliga- herausgekommen ist die 2. Liga.    (Jürgen Klopp)

7. Das ist Wahnsinn! Da gibt’s Spieler im Team, die laufen noch weniger als ich!    (Toni Polster)

 

Ich hoffe, der Beitrag hat euch gefallen.  Eventuell erscheint bald noch ein 2. Teil !

~ Moritz145

 

 

 

John Maynard auf den Punkt gebracht

Ein Schiff fährt nach Buffalo

und  alle auf dem Schiff waren froh.

Doch dann fängt der Schiffsraum Feuer

oh je, das wird teuer!

Die Passagiere in großer Not

sehen schon nahe vor Augen den Tod.

Doch ein Held wie wahr

John Maynard, war ja klar!

Er bringt alle sicher nach Buffalo,

nur er selber war nicht froh.

Gab sein Leben für die Leute,

für die komplette Meute!

Begraben werden sie ihn und danken, danken für ihn.

 

von Elena Bartels, Klasse 8a

Nikolausgeschichten

Was wäre, wenn jemand einen Apfel geschenkt bekommt- und zwar vom echten Nikolaus? Das wäre dann ein Apfel vom Baum des Lebens und würde die Menschen …vielleicht… besser machen…..

Einige Schüler aus der Klasse 6b haben sich dazu kleine Geschichten einfallen lassen.

Geschichte I

Der Nikolaus war schon auf dem Weg nach Haus, als er an einer Straßenecke zwei streitende Männer sah. Die beiden schrien und schubsten sich hin und her. Als der Nikolaus näher kam, hörte er, dass sie sich wegen eines Fußballspiels stritten. Der Nikolaus ging freundlich auf sie zu und fragte sie, was überhaupt ihr Problem sei. Der braunhaarige junge Mann sagte: „Er glaubt mir einfach nicht, dass die rote Karte vom Schiedsrichter nicht korrekt war!“ Der Nikolaus erwiderte, dass Fußball ein Teamsport sei, an dem viele Menschen Spaß haben sollten. Er kramte in seiner Tasche und fand noch einen Apfel. „Hier, teilt ihn euch, wie ein richtiges Team, dann wisst ihr, wie schön das Gefühl ist, zu teilen und zusammen zu gehören.“Sie taten es und beide waren plötzlich sehr zufrieden.

Luca Konrad

Geschichte II

Der Apfel des Nikolaus

Doch noch immer hatte der Nikolaus einen Apfel übrig. Wem könnte er ihn schenken? Da fuhr eine große Limousine vorbei. An den Seiten spritzte das Wasser weg. Mit lautem Quietschen bremste das Auto und es stieg eine Frau aus. Sie war von oben bis unten mit teurem Schmuck ausgestattet. Es blitzte und funkelte. „Bruno, komm mit in den Laden!“, rief sie. Und ein kräftiger Mann in schwarzem Anzug stieg aus. Beide verschwanden in einem Juweliergeschäft. Neugierig folgte der Nikolaus ihnen. Als er das Geschäft betrat, hörte man die Frau auch schon losreden: “ Wie finden Sie das, Bruno? Oder das? Das funkelt so toll! Nein, dadrin sehe ich nicht sehr schön aus.“ Da trat der Nikolaus zu den beiden und sagte: “ Gnädige Frau, möchten Sie diesen Apfel als Geschenk haben?“ „Hau ab, du Spinner, oder du kannst was erleben“, hörte man den Mann sagen. „Soll ich ihn wegschaffen, Frau Blink?“ „Nein, lass ihn hierbleiben“, antwortete sie, „was wollen Sie?“ „Nun, ich wollte Ihnen diesen Apfel schenken“, antwortete der Nikolaus. „Oh, danke!“ Und die Frau packte ihn in ihre Tasche. Dann gingen sie wieder aus dem Laden und das Auto fuhr weg. Zuhause angekommen zerschnitt Frau Blink den Apfel und ließ sich ihn schmecken. Plötzlich hatte sie ein komisches Gefühl, als ob sie dringend jemandem helfen wollte. Sie ließ sich noch einmal in die Stadt fahren und traf dort auf einen armen Mann. Als sie ihn sah, gab sie ihm wortlos einen Briefumschlag, mit Geld gefüllt, und verschwand. Der Mann rief ihr hinterher: “ Danke! Gott segne Sie!“ Und so hatte auch dieses Jahr der Nikolaus anderen eine Freude gemacht.

Marco Mertel

Fortsetzung folgt!

Arno Holz „Im Thiergarten“ – und einige moderne Umdichtungen

Der Deutschkurs d6 von Herrn Wolfschmidt hat im Rahmen des Themas „Naturalismus“ das Gedicht „Im Thiergarten“ von Arno Holz besprochen und es umgedichtet. Einige Schüler stellten uns ihre Werke zur Verfügung. Hier zunächst das Originalgedicht:

Arno Holz                                                  Im Thiergarten, auf einer Bank, sitz ich und rauche;

                                                                 und freue mich über die schöne Vormittagssonne.

                                                                                      Vor mir, glitzernd, der Kanal:

                                                                 der Himmel spiegelnd, beide Ufer leise schaukelnd.

                                                                    Über die Brücke, langsam Schritt, reitet ein Leutnant.

                                                                                                     Unter ihm,

                                                                zwischen den dunklen, schwimmenden Kastanienkronen,

                                                                          pfropfenzieherartig ins Wasser gedreht,

                                                                                      – den Kragen spiegellackrot –

                                                                                                 sein Spiegelbild.

                                                                                                Ein Kuckuck

                                                                                                     ruft.

            Dazu einige Eindrücke des modernen Alltagslebens:
                                                        IM ZUG (Mehmet Daglioglu)

                                                      Im Zug sitze ich, tippe auf meinem Smartphone;

                                                            freue mich über neues Datenvolumen.

                                                              Vor mir stehend, eine junge Dame,

                                                               sie spiegelt sich in meinem Display.

                                                          Ich nehme die Kopfhörer aus den Ohren.

                                                                           Sie spricht mich an

                                                             in ihrer verspiegelten Sonnenbrille

                                                                            – mein Spiegelbild –

                                                                  wie verliebt schaue ich sie an

                                                                          Der Schaffner spricht

                                                                            eine Durchsage.

                        In der Stadt

                   In der Stadt, der Fußgängerzone, laufe ich,

                   freue mich über neue Dinge, die ich kaufe.

                  Neben mir, durchsichtig, das Schaufenster;

                                spiegelnd mich  in ihm,

                     sehe ich Schaufensterpuppen dahinter.

                           Im Fenster glitzert die helle Sonne,

                  freundliche Menschen und Bäume sind zu sehen.

                                                 Neben mir,

                             zwischen den Säulen des Gebäudes,

                                   weiche, blasse Silhouette

                                  – parallel zum Geschehen –

                                                spiegelnd.

                                                 Ein Hund

                                                    bellt.

                                                              Kindheitstraum

                                                            Im Kinderzimmer, auf dem Boden sitz und spiele ich;

                                                                  freudig mit all meinen neuen Spielsachen

                                                                                          um mich herum,

                                                                       meine eigene Welt, so klein, aber doch so

                                                                                           unendlich groß.

                                                                        Die Tür öffnet sich, die Blase platzt,

                                                                        mit dem Hereintreten meiner Mutter.

                                                                                               Überall

                                                                  zwischen den Barrieren, die kleinen Klamotten

                                                                         verteilt, das Kind vollkommen schwerelos,

                                                                                  – ihr Gesicht freudenrot –

                                                                                         meine Tochter.

                                                                                            Ein Glas

                                                                                           zerbricht.

 

                                                   Das Boot

                     In einem kleinen Flugzeug über dem Meer befinde ich mich

                             und träume vom warmen Sand am Strand.

                                            Unter mir das glasblaue Meer:

                        ein kleines Boot auf der unendlich scheinenden Oberfläche.

                 Der Bootsmann langsam rudernd und sich im spiegelnden Meer betrachtend.

                                                            Er sieht,

                                 im sich spiegelndem unendlich weiten Meer,

                                      propellerartig ins Wasser gedreht,

                                              – der Blick angestrengt –

                                                  sein Spiegelbild.

                                                  Seine Mütze

                                                           fällt.

 

                                              AUTOBAHN

                            Ich sitze in meinem Polo, und stehe im Stau,

                      quäle mich durch die sengende Hitze der Sonne,

                            Neben mir funkeln die Scheiben der Autos,

                                 der Himmel spiegelt sich strahlend grell,

                       Das Kind, friedlich, schlafend, die anderen fluchend,

                                                               sauer,

                     neben mir, die bunten Schatten, blau, rot, grün,

                                      die leuchtende Scheibe grell,

                                             stechend neben mir,

                                     das Lächeln auf den Lippen,

                                                   entspannt.

                                                   Es kracht!

 

 

Zwei Versuche, das Lebensgefühl der Romantik aus moderner Sicht zu erklären

Einige Schüler der Q11 des Deutschkurses bei Herrn Dr. Kuhnert haben versucht, die Lebenssicht der Romantik in moderner Sprache zu erläutern. Das sieht dann folgendermaßen aus:

MANIFEST EINES ROMANTIKERS

Wer wollte nicht schon mal ein wahrer Romantiker sein? Doch dazu reicht es nicht, wie man vielleicht meinen sollte, jeden Abend im Candle-Light-Schein zu essen und den ganzen Tag schnulzige Musik zu hören. Um ein wahrer Romantiker zu sein, gehört viel mehr dazu. Zum einen sollte man zu keinem Zeitpunkt der irrigen Meinung verfallen, dass man schon alles erlebt habe. Im Gegenteil! Man sollte immer nach Neuem suchen! Zum anderen muss man gefühlvoll sein und sich mit Poesie, Kunst und Philosophie befassen. Zudem sollte man sein Leben so schön wie möglich gestalten und darf dabei auch seine kindliche Seite zum Vorschein bringen. Aber man darf auf keinen Fall ein spießiges Leben führen, bei dem der Tagesablauf immer gleich ist. Dabei sollte man das tägliche Leben ruhig und gelassen angehen und sich nicht mit Stress und Überanstrengung belasten. Wenn man diese einfachen Regeln befolgt, kann man von sich behaupten, ein echter Romantiker zu sein.

von Selina Treutler & Kevin Kögler

 

 

ROMANTIK IST BOSS

Wolltest du nicht immer schon Babo sein? Dann bist du bei uns genau richtig!

Denn Romantik ist Babo!

Bei uns geht es darum zu chillen und in den Tag hineinzuleben, um das Leben zu genießen.

Denn Romantik ist YOLO!

Wenn du YOLO bist, machst du dich unsterblich. Wenn du aber aufgibst, hast du keine Chance auf ein geiles Leben und auf SWAG.

Also kremple deine Hosen hoch und werde Romantiker. Denn Romantik ist SWAG.

Aber auch wenn du Babo bist, YOLO lebst und Swag hast, muss du Gefühle zeigen, denn nur dann bist du auch Boss.

All das kannst du durch Romantik erreichen.

Denn Romantik ist BOSS.

Dein Alter ist egal, aber du musst fresh bleiben und Party hard machen können. Romantik ist zwar oldschool, aber läuft immer noch hart.

Denn bei Romantikern LÄUFT’S!

von Sandro Gräbner

Der Lichtmaker

Da ich schon eine längere Zeit eine Idee für eine spannende Geschichte mit mir herumtrug und ich in den Sommerferien eine Menge Langeweile besaß kam ich auf die Idee meine Geschichte endlich einmal niederzuschreiben.

In meiner Erzählung, geht es hauptsächlich um einen Lichtmaker, der in seiner Vergangenheit einen Meister besondere Zauberkräfte stahl und diese auf sich übertrug und auch einsetzte. Dies erfreute den Meister nicht sonders, weshalb er seine Zauberkräfte um jeden Preis zurückerlangen möchte. Damit ihr euch in die Geschichte ein wenig mehr hineinversetzen könnt habe ich einen kleinen Ausschnitt des dritten Kapitels vorgelegt. Viel Spaß beim Lesen!

Draußen war das Vorbeirauschen eines panisch rasenden Autos zu hören, dessen Fahrer die ungewöhnliche Schwärze entlang des Wohngebiets wohl alles andere als geheuer war. Das Laternenlicht in der Hosentasche des jungen Mannes pulsierte unruhig, wohlwissend, dass es seine Aufgabe in dieser misslichen Lage vorerst nicht aufnehmen konnte. Ein weiterer Schlag mit der flachen Hand löste das Problem jedoch recht schnell und brachte das zitternde Leuchten zum Schweigen. Die letzten zwei Schritte jedoch, wollte der Lichtmaker selbst nicht mehr abwarten. In Windeseile hatte er sich sprungbereit zusammengekauert und visierte das schmale Stück zwischen Menschenkörper und Bettkante an. Dann ein Sprung. Der Körper des Jungen erzitterte und der Maker ebenfalls.

Alica Leonhardt 10m

Whatsappitis

whatsapplogo

Wenn wir unsere Omas und Opas fragen wie sie in ihrer Jugend kommuniziert haben, werden die meisten von ihnen antworten, sie hätten Briefe geschrieben. Alles was warten konnte, besprach man später persönlich. Heute ist das nur noch schwer vorstellbar. Die gemeinsame Zeit wird immer häufiger durch virtuelles Kommunizieren per SMS, Whatsapp oder Facebook ersetzt. Wir sind inzwischen schon daran gewöhnt, dass unsere Lieben für uns zu jeder Zeit erreichbar sind, sodass wir nie lange auf eine Antwort warten müssen. Der Gedanke an eine Person aus unserem Umfeld ist fast automatisch mit dem Griff zum Smartphone verbunden. Aber nicht nur unsere Gedanken lassen uns zum Handy greifen. Auch das leckere Eis und der saftige Burger macht uns so stolz, dass wir erst einmal ein Foto verschicken müssen bevor wir anfangen zu essen. Ganz alltägliche Sachen werden immer seltener erledigt, ohne sie nicht mit mindestens einem unserer Freunde zu teilen.

Nur manchmal fragen wir uns nach einer Antwort: Wie war das denn jetzt wieder gemeint?! Nicht selten kommt es zu Missverständnissen oder Situationen die uns zum Grübeln bringen. Wir können ja schließlich nicht ahnen für welche Gesten oder welche Mimik der Smiley des Anderen wirklich stehen soll. Diese Unsicherheit bestimmt dann häufig unsere Stimmung, die dann oft unnötig den Bach runter geht.

Natürlich können spontane Nachrichten unserer Freunde unseren Tag auch positiv bereichern. Es ist schön zu wissen, dass der Partner einen für die bevorstehende Mathe Schulaufgabe viel Glück wünscht und ohne Mamas SMS hätte sicher so mancher von uns schon mal Papas Geburtstag verpennt. Ganz unnötig ist es also nicht, mal nach dem Handy zu greifen, nur: Extrem ist meistens ungesund!

Sophia Stangl

 

Ein Aufsatz zum Thema Weihnachten

Weihnachtsarbeit

 

 

Trotz Weihnachten fuhr Stan mit seinem Freund und Kollegen José auf seinen See in Spanien, um seinem Job nachzugehen. Dieses Jahr war es nicht kalt genug, dass der See zufrieren könnte, also warfen sie die Fischernetze aus und aßen ihr Mittagessen, denn sie wollten zum abendlichen Weihnachtsbraten zurück bei ihren Familien sein. Doch dieser Tag sollte ganz anders werden als geplant.

 

Sie warteten noch auf die Fische, die sie auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen wollten, doch da zogen bereits graue, immer dicker werdende Wolken auf. Plötzlich fing es an in Strömen zu regnen. In kleinen, immer kürzer werdenden Abständen hörte man einen grollenden Donner. Das Wasser schlug hohe Wellen, mit einem Mal traf ein Blitz den Bug des Schiffs und schon war es mit der fröhlichen Weihnachtsstimmung vorbei. Stan und José sind entsetzt und rennen mit gummiartigen Beinen aus der mit Sternen verzierten Kabine. Der Bug fängt Feuer, wird aber durch die schäumende See sofort wieder gelöscht. Das halbe Schiff ist mit Flüssigkeit gefüllt und steht fast senkrecht im Wasser. Angsterfüllt und mit butterweichen Knien schreit Stan durch den peitschenden Wind: „Es hat keinen Sinn, es ist ein Kampf gegen die Zeit. Dies ist unser letztes Weihnachtsfest!“ Der Regen sticht wie Eis und dagegen ankämpfend denkt sich José: Ich will zu meiner Familie! Sie sind völlig erschöpft und kurz vor der Aufgabe des Kampfs, als Stan auf einmal ein flackerndes Licht am Horizont sieht. Sie kämpfen bis zum Ende, bis endlich das Boot neben ihrem schwimmt. Sie konnten nun die Aufschrift des weihnachtlich geschmückten Schiffes erkennen. Es war die „Champagneros“ von der spanischen Küstenwache. Erstaunlich war allerdings, dass diese auch heute arbeiteten. Die beiden ließen sich in das Boot gleiten, ließen sich Plätzchen, Glühwein und Decken geben um sich aufzuwärmen und fuhren mit der Küstenwache zurück, nachdem sie ihre Todesangst auf ihrem Schiff überwanden.

 

Zurück an Land hatten die beiden ein paar Fragen: „ Wieso arbeitet ihr an Weihnachten?“ „Wir sind die Notschicht“, antworteten die Männer der Küstenwache. „Wie konntet ihr uns bei diesem Wetter hier finden?“ Auch darauf hatte die Besatzung eine Antwort parat. „Wir haben einen Tipp von Fischer Sergio bekommen, der euch auf den See hinausfahren aber nicht wieder hereinkommen sah.“ Mittlerweile war es kalt genug, dass es schneite und die beleuchtete Stadt in weihnachtliche Stimmung tauchte. Stan murrte: „Der sieht natürlich mal wieder alles. Wenigstens erleben wir Weihnachten, und zwar weiß! Naja, jetzt gibt es halt anstatt Geschenke ein neues Boot.“

 

 

Luca Fahsold, 6 e

Der Fast Food Fetischismus

Achtung: Essay

In jeder größeren deutschen Stadt sind sie zu beobachten. Sie sind so sicher in Einkaufszentren wie Zombies in jedem zweiten Horrorfilm, und besitzen einige verblüffende Ähnlichkeiten mit ihnen. Sie setzten sich an wichtigen Infrastrukturknotenpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Autobahnen fest. Die Rede ist von Fast Food Ketten wie McDonalds, Burger King, Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Subway oder Starbucks. Eingeschleppt aus den USA wo sie die Esskultur schon so beeinflusst haben, dass es schwer ist dort etwas anderes als Fast Food zu bekommen. Ich bin Zeuge denn Ich war schon in den Staaten und das nicht nur einmal. Beobachtet habe ich sie direkt neben den Casinos von Las Vegas oder den Hochhäuser New Yorks, sogar Amish habe ich schon in einschlägigen Ketten Burger essen sehen, ein verstörender Anblick. Und wenn man auf dem Highway unterwegs ist kündigt sich jede Ortschaft schon Kilometer vorher durch eine Werbesäule der Fast Food Kette, welche sich in dem Ort niedergelassen hat, an. Man kann sich an ihnen orientieren wie Schiffe an Leuchttürmen auf dem Meer.

Der Trend des Fast Food ist natürlich schon längst in Deutschland angekommen und führt dazu, dass die Frage wer kocht sich erübrigt, denn wenn schon die Familie zusammen isst, man auf das schnelle Essen von um der Ecke zurückgreift. Dorthin würde ich auch gerne so manchen Werber für qualitätsarmes und verfettendes Essen bringen. Ich falle auch immer auf die Werbung herein und gestehe, dass ich es nicht komplett vermeiden kann kein Fast Food zu essen. Allerdings zähle ich mich nicht zu den Langzeitgeschädigten, die Panik haben wenn ihre Stammfastfoodladen für die gesetzlich vorgeschriebene Stunde am Tag schließt, denn wer weiß wann man Hunger kriegt? Doch es geht immer schlimmer.

Die Perversionen die unser Konsumverhalten hervorgebracht haben kann man an einem Ort in erschreckender Art und Weise beobachten, dazu muss man sich in das Herz des Konsums begeben, in eine Mall und dort in den Food Court. Dieser ganze Bereich ist verseucht mit allen Fast Food Ketten die man kennt und welchen die man nicht kennen lernen will. Man kann nichts in den Mülleimer werfen, weil der überfüllt von weggeschmissenen Essen ist, kleine Kinder weinen und brüllen solange bis sie ein Happy Meal von ihren völlig physisch zerstörten Eltern gekauft kriegen. Ein überfetteter Man macht seiner Freundin einen Antrag und die quillt vor Freude über, wortwörtlich. Wo sonst einen Antrag machen wenn man sich hier kennen gelernt hat und sich auch sonst das soziale Leben zuträgt. Ein Schmelztiegel des Fetts, vor und hinter den Theken.  Dies ist ein Ort an dem Lebensmittelkontrolleure einen Herzinfarkt nach dem anderen kriegen, weswegen hier auch nie kontrolliert wird, was denn Gästen serviert wird, und diese interessiert es nicht was sie da in sich hineinstopfen. Vergleichen würde ich das Ganze mit dem Vorgang zur Gänsestopfleber. Doch das Opfer wird nicht gegessen sondern stellt, in absehbarer Zeit, eine Belastung für die Gesellschaft in Form von Kosten für das Gesundheitssystem dar. Diabetes Typ 2, hoher Blutdruck, Magenverkleinerungen und natürlich der verfrühte Tod. Auch hier gibt es Beispiele dass es nicht immer sinnvoll ist Reserven anzulegen als wäre man der reiche Kornbauer aus der Bibel. Ein Krematorium ist schon mal niedergebrannt, weil es in der Brennkammer aufgrund von zu viel brennfähigen Körperfett zu heiß wurde.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels, solange man nicht stecken bleibt kann man sich der Gegenbewegung anschließen, das Slow Food wird propagiert. Ein Fitnesswahn ist ausgebrochen der dazu führt, dass sich mehr als fünf Fitnessstudios pro Kleinstadt rentieren. Im nächstgelegenen Wald achte Ich mittlerweile darauf dass ein präseniler Rentner, mit neonfarbigem Outfit, mich nicht umrennt anstatt, wie früher, darauf zu achten das es keine Waldarbeiten mit umstürzenden Bäumen gibt. Ein bisschen neidisch auf dieses Gesundheitsbewusstsein von bettflüchtigen Rentnern, oder Jugendlichen die sich in den Fitnessstudios so breit pumpen als müssten sie am gleichen Abend noch vor der örtlichen Diskotür für Ordnung sorgen bin ich schon allerdings weiß Ich nicht ob das die richtige Richtung ist, wenigsten habe ich mittlerweile ein schlechtes Gewissen wenn ich Fast Food esse.

Leon