Interview mit Amelie Theuer

Unser Zeitungsteam hat Frau Theuer im Anschluss an ihren Vortrag in unserer Klasse befragt.

  • Frau Theuer, was studieren Sie?
  • Ich studiere Sozialwissenschaften.
  • Wo studieren Sie?
  • in Fulda.
  • Woher kommen Sie?
  • aus dem Landkreis Kulmbach.
  • Wie sind Sie dazu gekommen, für Fonmeh zu arbeiten?
  • Durch meine Lehrerin am MGF Kulmbach, Frau Nadine Benoit, die uns von dem Projekt erzählt hat.
  • Wann waren Sie in Haiti?
  • etwa von Januar bis April, im letzten Jahr.
  • Wie viele Gebäude hat das Waisenhaus?
  • ein zentrales Gebäude, der Pavillon ist im Bau.
  • Wie viele Kinder wohnen im Moment dort?
  • 39 Kinder.
  • Was hat Ihnen am besten gefallen?
  • Spaß haben mit den Kindern, mit ihnen zu spielen und ihnen eine Freude zu machen.
  • Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.

Weiter Informationen zu dem Waisenhaus im Haiti findet ihr unter http://www.fonmeh.

Benedikt und Jakob

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Besuch von einer Studentin aus Fulda: Amelie Theuer

Am 20. Februar bekam die Klasse 7a Besuch von der jungen Studentin Amelie Theuer, die von ihrer Zeit als Helferin in einem Waisenhaus in Haiti berichtete.

Haiti liegt in Mittelamerika. Dort gibt es nicht nr zerstörte Häuser und Gebäude aufgrund der Wirbelstürme und Erdbeben, wie wir es in den Medien sehen, sondern auch ein wunderschönes türkises Meer und einen saftigen grünen Dschungel. Dennoch gilt Haiti als eines der ärmsten Länder der Welt.

In dem kleinen Waisenhaus in Haiti, in Les Cayes, sind aktuell 39 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren untergebracht, die ihre Eltern beim Erdbeben im Januar 2010 verloren haben. Circa 2 Millionen Kinder verloren bei dieser Naturkatastrophe ihre Eltern.

Der Gründer des Waisenhauses, das der Verein Fonmeh.e.V. betreibt, Herr Mondesir Benoit, von seinen Freunden Mondi genannt, wurde selbst in Haiti geboren. Er ist seit 2001 in Deutschland und arbeitet als Kantor und Chorleiter. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Der Verein wir nur von Spenden finanziert und die Helfer beteiligen sich ehrenamtlich aufgrund ihrer christlichen Überzeugung.

Ein großes Ziel des Teams ist es, einen Pavillon im großen Garten zu bauen, in dem die Kinder ihre Hausaufgaben im Freien erledigen können. Im Waisenhaus bekommen die Kinder Nahrung, Kleidung, das Schulgeld und die medizinische Versorgung gestellt. Zur Schule werden sie von einem Fahrdienst abgeholt. Dort herrscht Uniformpflicht. Die Hausaufgaben werden mit Unterstützung von Helfern erledigt. Nadine, so heißt die Frau des Herrn Benoit, hat erst als Lehrerin gearbeitet und hilft jetzt den Kindern. Ein weiteres Highlight der Kinder ist der wöchentliche Besuch einer öffentlichen Kirche in Haiti, dafür werden die schönsten Kleider getragen. Ansonsten gibt es jeden Tag einen von den Kindern vorbereiteten Gottesdienst, das heißt die Kinder überlegen sich Lieder, Gedichte und Predigten dafür. Es wird auch viel getanzt und gesungen.

Der Tagesablauf der Kinder sieht in etwa so aus: 5:30 Uhr Aufstehen – Wasser aus dem Brunnen holen – Frühstück ( Reis, Fisch, Spaghetti…) – Schule von 8 bis 13 Uhr – Mittagessen ( verschiedene Gerichte, sonntags Fleisch) – Hausaufgaben mit Hilfe der „Mütter“ – Spielzeit ( Memory, Fußball, Twister..) – im Haushalt helfen – Andacht und Abendessen ( Brot, Cornflakes) – um 21 Uhr Bettruhe

 

Mia Rädlein und Angela Fraunholz, Klasse 7a

Zu Besuch bei der Landesgartenschau

Am 1. Juni besuchten wir am Mittwoch Nachmittag die Landesgartenschau.

An der Kasse waren wenige Leute, da das Wetter nicht besonders war.  Wir waren aber froh, dass es nicht regnete.

Zuerst kamen wir an Verkaufsständen vorbei, bei denen man alles mögliche einkaufen konnte.

Anschließend besuchten wir die Gartenkunstausstellung. In einer Halle wurden verschiedene Kunstwerke, kombiniert mit Blumen, gezeigt.

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Danach ging es einen Hügel hoch. Dieser war an den Wegseiten mit vielen Blumen geschmückt.  Oben wurden Beete für unsere Partnerstädte aufgebaut. (z.B.  für Annecy oder Prag).

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Aber am Interessantesten waren für uns das größte Kletternetz der Welt und natürlich der Chillbereich für Jugendliche mit den Sportgeräten. Dort haben wir die längste Zeit verbracht.

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Auch für die ganz Kleinen wurde etwas geboten:  Es war eine Strecke mit Bobby Cars und Kettkars aufgebaut.

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Es gab viele Infostände, u.a. sieht man, welche Bäume es in Deutschland so gibt oder Stände der UNI, die z.B. Führungen am Main anbieten.

VieleSchaukeln und Sitzgelegenheiten luden zum Entspannen ein, da das Gelände doch sehr groß ist.

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Natürlich gab es auch viele Läden, bei denen man sein Mittagessen oder ein Eis kaufen konnte und somit den Tag ausklingen lassen konnte.

Im Ganzen ist die Gartenschau für alle Altersklassen ein toller Ausflugsort, an dem man gerne seinen Tag verbringen würde.

Die Preise für Jugendliche sind sehr billig, sodass man auch öfters hinkommen kann (3€) oder man kauft sich eine Dauerkarte.

 

Wir hoffen, der Bericht hat euch gefallen !

Lg eure Redaktion der Schülerzeitung

Das grüne Klassenzimmer am WWG

Seit Neuestem  gibt es am WWG ein grünes Klassenzimmer.

Es befindet sich neben dem Ostbau, nach den Laufbahnen und dem Schulgarten.

Es ist kreisförmig und aus Sandsteinstufen, die zum Sitzen dienen. In der Mitte befindet sich eine Art  „Pult“ aus  zwei Sandsteinquadern. Um das Klassenzimmer herum befindet sich eine Buchenhecke. Wenn die Bäume einmal groß geworden sind, werden sie eine Wand bilden, die Schatten spendet. Im Moment sind die Bäume noch klein.

Wozu kann man das grüne Klassenzimmer nutzen?

Bei schönem Wetter kann eine Klasse mit ihrem Lehrer den Unterricht nach außen verlegen. Dort kann dann der Unterricht viel entspannter und schöner gestaltet werden. Besonders eignet sich das grüne Klassenzimmer  für Lesungen, den Biologieunterricht , Kurzvorträge oder einfach zum Entspannen in der Pause bzw. am Nachmittag.

Im Moment ist es leider noch gesperrt.

Wir haben das Klassenzimmer schon einmnal genauer unter die Lupe genommen, wie die Folgenden Bilder zeigen. (Bilder folgen noch!!!)

Schaut auf jeden Fall mal vorbei!

~ Euer Schülerzeitungsteam

Ein Zeitzeuge zu Gast am WWG

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Am Freitag, den 15.04.2016, besuchte Leon Weintraub, Überlebender mehrerer Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Flossenbürg und Natzweiler, das WWG, um Schülern der Q11 von seinen Erlebnissen zu berichten und sich deren Fragen zu stellen.

Zunächst stellte der Gast sich und sein bisheriges Leben vor: Es war kaum zu glauben, dass der körperlich und geistig so rege Mann tatsächlich schon vor 90 Jahren in Polen als Kind jüdischer Eltern geboren wurde. Nach dem Kriegsausbruch 1939 und dem deutschen Überfall auf Polen mussten Leon Weintraub und seine Familie in das Ghetto Litzmannstadt umsiedeln, wo sie sich mehrmals erfolgreich der Deportation in ein Konzentrationslager entziehen konnten. Im Jahr 1944 jedoch ereilte sie das Schicksal so vieler Ghettobewohner: Leon Weintraub wurde mit seiner Familie in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert, bis heute ein Symbol der Vernichtung von Millionen von Leben. Besonders beeindruckt und betroffen waren die Schüler von den Berichten aus dem Ghetto und den Erlebnissen im KZ. Die von unserem Gast so offen und nüchtern geschilderte „Rettung“ aus Auschwitz wirkte dabei beinahe unglaublich:Nur weil er sich unerlaubt einer fremden Häftlingsgruppe anschloss, die für Zwangsarbeiten in ein anderes Lager verlegt werden sollten, entging Leon Weintraub der Ermordung. Gegen Ende des Krieges verlegten die Nationalsozialisten viele Gefangene in die von der Front weiter entfernten KZ, wovon auch unser Gast betroffen war. Er wurde u.a. nach Flossenbürg deportiert, wo viele Gefangene noch in den letzten Kriegswochen den Tod fanden. Doch trotz allen Sterbens um ihn herum erlebte er am 23.04.1945, abgemagert auf nicht einmal mehr 40 kg, die Befreiung durch französische Truppen.

 

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Und auch wenn im Rahmen des Unterrichts die Zeit des Nationalsozialismus im Vordergrund stand, beeindruckte auch der Lebenslauf von Herrn Weintraub nach 1945: Das Wiedersehen mit seinen Schwestern, sein Studium der Medizin, die eigene Familiengründung und sein beruflicher Werdegang ließen einen Menschen erkennen, der häufig große Hürden überwunden hat und der – trotz aller grauenhaften Erfahrungen – als ein positiver und zufriedener Mann den Schülern aus seinem Leben berichtete.

In der Nachbesprechung konzentrierten sich die Äußerungen der Schüler vor allem auf die plastischen und faktenreichen Schilderungen, das gute Gedächtnis und das Durchhaltevermögen unseres Gastes. Die freundliche Art und das Vermögen, ohne zu klagen über die eigenen schmerzlichen Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus so offen zu besprechen, haben uns alle beeindruckt.

Wir danken Herrn Leon Weintraub für seine Toleranz, seinen Mut und seine gelebtes Engagement und Wünschen ihm noch viele schöne und gesunde Jahre mit seiner Familie.

 

Skikurs der 7b und der 7e

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Am Sonntag um 10: 00 Uhr startete der Bus mit insgesamt zwei siebten Klasse vom Volksfestplatz. Mit kurzen Staus und zwei Pausen an Raststätten ging es bis nach Eben in Österreich. Alle Schüler waren gespannt, was sie dort erwarten würde und wie sie sich beim Skifahren bewähren würden, doch im Bus herrschte gute und freudige Stimmung. Schließlich, nach stundenlanger Langeweile, erreichten wir die Ortschaft nahe Salzburg und brachten unser Gepäck samt Skischuhen in die Unterkunft. Wo die Zimmer sich befanden, war uns auf der Fahrt gesagt worden, und so richteten wir uns ein. Jeder der Zimmer besaß eine eigene Dusche, sehr zur Freude der Schüler!

Im Erdgeschoss gab es einen Speisesaal für uns und einen weiteren für die Gruppe aus Berlin, welche im Nebengebäude ihre Zimmer hatte. Das Handy der Schüler wurde vor dem Essen in die dafür bereitgestellten Boxen abgegeben. Nach dem Abendessen fand im Speisesaal oder draußen täglich ein Abendprogramm statt. Für den Sonntag war zudem vorgesehen, dass die Schüler die von der Schule geliehenen Snowblades und Stöcke zugeteilt bekamen. Anschließend konnte man sich im Haus umsehen, um die Disko im Keller zu besuchen oder Tischtennis zu spielen. Um 22:00 Uhr war nach einem anstrengenden Tag Bettruhe angesagt.

Am Montag ging es ungefähr eine Stunde nach dem Frühstück, das jeden Tag um 8:00 Uhr stattfand, los. Die Snowblader trafen sich mit Frau Klein und Herrn Wolfschmidt, um zu erfahren, wie man die Schuhe richtig schließt und wie die Blades angeschnallt werden. Der Rest der Gruppe fuhr mit einem kleinen Lift den Anfängerlift hoch, um ihr Können zu beweisen und von den Lehrkräften in die entsprechenden Gruppen eingeteilt zu werden. Die „Profis“ fuhren dann mit Frau Lehner und Herrn Schleupner den Berg zur höchsten Station hoch. Währenddessen ist Herr Genser mit den Fortgeschrittenen bis zur Mitte des Berges gefahren und die Anfänger bewältigten ihre ersten Übungen mit Herrn Wolfschmidt und Frau Klein.

Bei allen klappte das Skifahren recht gut und bis zum Nachmittag, als wir mit dem Bus zurück nach Eben fuhren, waren alle mit Freude dabei und sangen Biene Maja. Bis zum Abendessen stand es uns dann freigestellt, was wir taten, und nach dem Essen fand ein Abendprogramm statt, bei dem alle Teilnehmer in ihre Skigruppen zusammenfanden, um die FIS-Regeln zu wiederholen und pantomimisch darzustellen ( freiwillig!). Anschließend konnten wir noch Spiele spielen.

Am Dienstag ging es wieder früh auf die Piste. Die Profis fuhren nun auch in das andere Tal auf der anderen Seite des Berges. Auch die Fortgeschrittenen fuhren schon weiter hoch. Die Snowblader wurden in zwei Gruppen unterteilt, eine bessere und eine weniger gute. Die fortgeschrittenen Blader glitten nun schon über anspruchsvollere Pisten den Hang hinab. Verletzungen gab es zum Glück keine.

Am Mittwoch wurde nur den halben Tag lang Ski gefahren. In der längeren Freizeit gab es eine Zimmerordnungskontrolle, wobei man wieder Skikurspunkte ergattern konnte, wie beim Schneemannwettbauen am Sonntag, und anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Laden, um etwas zum Essen oder Trinken zu besorgen. Schließlich ging es dann aber wieder auf die Piste! Heute fuhren wir am Monte Popolo. Mittagessen gab es in der Jugendherberge und nicht wie sonst auf dem Berg.

Beim Abendprogramm rutschte ein Teil der Schüler mit Herrn Wolfschmidt, Herrn Schleupner und Frau Lehner auf Poporutschern den Hügel hinterm Haus herunter, der Rest machte mit Frau Klein und Herrn Genser einen kleinen Spaziergang.

Der Donnerstag war wieder ein normaler Skitag. Früh ging es los und nachmittags zurück. Leider gab es auf den Pisten im Skigebiet Zauchensee einige Eisplatten, welche ab und zu zu Stürzen führten. Am Freitag fuhren wir ein letztes Mal Ski, wiederum am Zauchensee, wobei manchen so langsam die Kraft ausging. Es gab aber keine Verletzten. Am Abend wurden die Gewinner der meisten Skikurspunkte, welche man auf den Schneemann, das Karaokesingen am Donnerstag und auf die Zimmerordnung ergattern konnte, verkündet.

Auf einer langwierigen,langweiligen Fahrt ging es heim. Doch es war ein schöner Skikurs, viele Tage waren sonnig und warm und wir alle haben es genossen. Wohlbehalten kehrten wir nun zurück. Es gab aber auch ein paar sehenswerte Stürze zu sehen… Ungewöhnlich war zuerst, dass in Bayreuth kein Schnee lag. Doch das war uns schließlich auch egal.

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Skikurs der 8. Klassen

Am Sonntag um 9:30 Uhr starteten zwei Busse mit insgesamt fünf achten Klassen vom Volksfestplatz. Ohne Staus und mit einer langen Pause an einer Raststätte ging es bis nach Viehhofen in Österreich. Alle Schüler waren gespannt, was sie dort erwartete und wie sie sich beim Skifahren bewähren würden, doch im Bus herrschte eine ausgelassene und freudige Stimmung. Schließlich, nach stundenlanger Langeweile, erreichten wir die Ortschaft nahe Saalbach und brachten unser Gepäck einen kleinen Berg hinauf in die Unterkunft. Wo die Zimmer sich befanden, war uns auf der Fahrt gesagt worden und so richteten wir uns ein. Jedes der Zimmer, die auf ein Haupt- und ein Nebengebäude verteilt waren, besaß eine eigene Dusche (sehr zur Freude der Schüler!) und fast jedes einen Balkon.

Im Erdgeschoss gab es einen großen und einen kleinen Speisesaal, wobei an der Tür Plakate für das Programm des jeweiligen Tages hingen. Nach dem Abendessen dort fand täglich ein Abendprogramm statt. Für den Sonntag war vorgesehen, dass sich die Schüler, die mit von der Schule geliehenen Snowblades fuhren (die Anfänger vom letzten Jahr), die Blades und Stöcke zugeteilt bekamen. Anschließend konnte man sich im Haus umsehen, sich im nahen Laden etwas kaufen oder sonst etwas tun. Zur Beschäftigung gab es im Keller Tischtennisplatten und Kicker. Um 22:00 Uhr dann war Bettruhe und die Handys wurden eingesammelt.

Am Montag ging es einige Zeit nach dem Frühstück, das jeden Tag um 8:00 Uhr stattfand, los. Die Snowblader, die in der siebten Klasse im Skikurs das Skifahren gelernt hatten, wurden gleich ganz hoch auf einen Berg geschickt, wo wir erproben konnten, wie gut wir noch waren. Begleitet wurden wir von Frau Genser, Herrn Gießner, Herrn Haman und Herrn Jung, da wir eine sehr große Gruppe waren. Außerdem gab es noch zwei weitere Gruppen, die Fortgeschrittenen und die Profis, die auf eigenen Skiern fuhren. Für alle, die nicht Skifahren wollten, wurde das Alternativprogramm angeboten, bei dem jeden Tag etwas anderes gemacht wurde.

Bei allen klappte das Skifahren recht gut und bis zum Nachmittag, als wir mit dem Bus zurück nach Viehhofen fuhren, da die Abfahrt zur Unterkunft wegen wenig Schnee gesperrt war, waren alle mit Freude dabei. Bis zum Abendessen stand uns dann freigestellt, was wir taten, und nach dem Essen um 18:00 Uhr fand um 19:30 Uhr wieder ein Abendprogramm statt, bei dem Frau Genser mit uns die 10 FIS-Regeln wiederholte und Herr Jung mit uns anschließend einen kleinen Erste-Hilfe-Kurs machte.

Dienstags ging es wieder früh auf die Piste. Die Profis bei Herrn Karaca starteten immer zuerst, das Alternativprogramm fing als letztes an. Wir Snowblader wurden nun in zwei Gruppen eingeteilt, eine bessere und eine weniger gute. Die fortgeschrittenen Blader glitten nun schon über anspruchsvollere Pisten den Berg hinab und fuhren weit schneller als im letzten Jahr. Verletzungen gab es bis jetzt zum Glück keine.

Am Mittwoch wurde nur den halben Tag lang Ski gefahren. In der längeren Freizeit konnte man sich ausruhen, andere Zimmer besuchen, etwas im Aufenthaltsraum machen oder sich im Laden etwas zum Essen oder Trinken besorgen. Schließlich ging es dann aber auch wieder auf die Piste. Mittagspause machten wir immer bei einer Alm, wo wir uns auch was bestellen konnten.

Beim Abendprogramm mussten wir in den Bus steigen. Draußen war es schon dunkel und keiner wusste, wohin es ging. Nach einigen Minuten Fahrt stellte sich heraus, dass wir zu einem kleinen Park am unteren Stück einer Piste gebracht worden waren, wo wir entweder Snow-tubing machen konnten, wobei man in einem Reifen einen Hang hinabfuhr, oder mit Herr Karaca auf Poporutschern den Berg hinabdüsen konnten. Dabei erreichten wir, entgegen unserem Erwarten, hohe Geschwindigkeiten und oft kippte jemand um. Nach einer Stunde war auch das wieder vorbei und zurück in der Herberge gings ab ins Bett.

Der Donnerstag war wieder ein normaler Skitag. Früh gings los und nachmittags zurück. Leider gab es auf den Pisten nur wenig Schnee, teilweise schaute sogar Gras aus der weißen Decke heraus. Auf schönem Untergrund schwangen wir auch nicht die Hänge herunter, sondern auf vereistem Kunstschnee , auf dem es immer wieder hohe Pulverschneehaufen gab, die die Fahrt erheblich behinderten. Meist versuchten wir, zwischen ihnen hindurch zu manövrieren, auch wenn es nicht immer ging und ab und zu zu Stürzen führte. Am besten war es, auf sie hoch zu fahren und darauf in die Kurve zu gehen.

Am Abend jedenfalls gab es wieder ein Programm. Vorher hatten wir uns in Listen eingetragen, was wir machen wollten. Zur Auswahl standen Tischtennis-oder Kickerturnier und weiteres. Alles war jedoch mit Spaß verbunden.

Am Freitag fuhren wir das letztemal Ski. Einen Verletzten gab es, allerdings war ihm nichts beim Skifahren, sondern im Haus etwas passiert.

Viele von uns waren erschöpft und warteten darauf, dass es vorbei war. So brachten wir auch den letzten Tag hinter uns und schauten uns am Abend die Bilder der Woche an, die die Lehrer gemacht hatten oder die von Schülern an sie gegeben worden waren. So genossen wir diese letzte Veranstaltung. Danach konnte man noch Karaoke singen, doch viele gingen auch hoch in ihre Zimmer, um sich auszuruhen oder anderen Beschäftigungen nachzugehen.

Auf einer langwierigen, langweiligen Fahrt ging es heim.

Doch es war ein schöner Skikurs, viele Tage waren sonnig und warm gewesen und wir alle haben es genossen. Ohne größere Verletzungen und einigermaßen wohlbehalten kehrten wir nun zurück. Ungewöhnlich war zuerst, dass in Bayreuth kein Schnee lag. Doch das war uns schließlich auch egal.

 

Tobias Miering, 8b

 

 

 

Ein Interview mit Birgit Franz

Birgit Franz besuchte unsere Schule am 20.12.2015, um uns das Stück „Kims Rakete“ vorzuspielen. Viele Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen sahen der Vorstellung zu. Frau Franz, die fast alles alleine spielt, versteht es, die Zuschauer mitzureißen. Am liebsten würde man selbst mit in der Rakete fliegen….

Franz, Marius,Luca und Antonio aus der Klasse 6b haben Frau Franz einige Fragen gestellt.

  • Wie lange machen Sie schon Theater ?   Seit ich 10 Jahre alt bin. Ich war hier auf der Schule.
  • Warum haben Sie dieses Stück ausgewählt?  Ich interessiere mich selbst sehr dafür.
  • Wie lange haben Sie dafür geprobt?  Etwa zwei Monate.
  • Welche Szene gefällt Ihnen persönlich am besten? Der Spaßknopf.
  • Wann haben Sie Ihr Abitur gemacht? 1984, am WWG.

 Einige Bilder nach der Vorstellung ( von Luca):

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Die neuen Bewohner des WWG

12.11.2015

wir sind Alma Mekic und Angelina Lepold2015-12-09 13.28.07
aus der Klasse 6b

und wollen euch etwas über die neuen Fische
in der Bücherei erzählen.
-Wie füttert man? Man nimmt
eine Fingerbrisse Fischfutter und streut es gleichmäßig auf die Oberfläche.Das Futter heißt z.B. Tetra Min Flockenfutter von Sera.

-Wie lässt man Wasser aus?
Die Fische werden in einen Eimer umgefüllt.Dann lässt man das Wasser mit einem Schlauch aus, danach wird das Aquarium gereinigt und die Fische werden wieder ins Wasser gelassen.

-Welche Fischarten sind im Aquarium?
Man könnte nicht alle sagen,es sind zu viele, vielleicht findet ihr es raus in einem Buch 😉

-Wie viele Fische sind im Aquarium?
Ungefähr 50 Fische

Es kommt wieder Leben in die Bücherei!!!!                                2015-12-09 13.28.18
Die Klasse 6B kümmert sich um die Fische und um das Aquarium und hat dabei viel Spaß und lernt was dabei.

Noch Fragen? Könnt ihr uns persönlich oder die Klasse 6B fragen.

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Fotos: Anna und Tim

Die Lösungen – ab Samstag!

Senkrecht: 2 ! Naumann, 3 Pflaum, 4 Stingl, 5 Kraft, 6 Anthony, 7 Bartl, 8 Schmidt, 9 Linke, 10 Hild, 11, Mertens, 12 Frerichs, 13 Epp, 14 Puchtler, 15 Rappel, 16 Reuschel, 17 Fuchs ( waagrecht…), 18 Hilger (  waagrecht…), 19 Kaleschke ( waagrecht…)

Waagrecht: 1 Purucker, 2 Neubig, 3 Zechel, 4 Leiber, 5 Sippel, 6 Philipp, 7 Lehner, 8 Langenbucher (senkrecht…), 9 Langenbucher,  10 Kastl, 11 Hamonn, 12 Adelhardt, 13, Landmann, 14 Klein, 15 Bachofner, 16 Gebelein, 17 Weckel, 18 Jung, 19 Hupfer

Lösungswort: Winner

Pardon für die kleinen Fehler! Wir hoffen, ihr habt das Lösungswort trotzdem erraten!

Lehrer-Quiz am Schulfest

Am 18.07. findet unser Schulfest statt. Schaut doch mal am Stand Spanisch vorbei! Wir werden dort ein Lehrer-Quiz auslegen. Die Lösung stellen wir dann auf die homepage unserer Schülerzeitung!

Viel Spaß dabei wünschen Jennifer Kögel und Alica Leonhardt!

Klassenfahrt in die Bavaria Filmstudios

Am Mittwoch, den 13.05.2015, fuhren die Schüler der Klassen 6a und 6e mit vier Lehrkräften und Herrn Fahsold, der ein Teil des Elternbeirats ist, nach München in die Bavaria Filmstudios. Die Klassen trafen sich am Busparkplatz zwischen OMV-Tankstelle und SVB-Hallenbad. Um 8.00 Uhr fuhren die Schüler und ihre Lehrkräfte mit dem Bus nach München zu den Bavaria Filmstudios. Sie kamen um 10.30 an, als sie dort waren, spendierten ihnen der Elternbeirat eine kleine Brotzeit und Getränke. Anschließend gingen die WWGler in den Film „Lissi und die wilde Kaiserfahrt“, der als 4D ausgestrahlt wurde. Carla, die Studioführerin, zeigte ihnen die Filmstudios, zum Beispiel : Sturm der Liebe, Die wilden Kerle 5, Die Vampirschwestern 2 und noch viele andere. Nachdem die Schüler sich alles angeschaut hatten, durften sie die Kindersendung „1,2 oder 3“ live miterleben.

Um 18.30 gingen alle zum Bus. Um 21.00 Uhr kamen die Schüler und ihre Lehrkräfte in Bayreuth auf dem Busparkplatz an, wo ihre Eltern sie schon erwarteten.

Ilyada Vika und Lea Kastl, Klasse 6e IMG_0854IMG_0883

Das neue Logo für die Schülerzeitung

Die Klasse 9a hat unter Leitung von Herrn Kremer freundlicherweise einige Bilder zum Thema „WWG Tag & Nacht“ entworfen. Die Redaktionsjury, bestehend aus Leon Fichtner, Tobias Miering, Valentin Schenkl, Marius Mühlhardt und Frau Klein, hat unter den vielen kreativen Bildern die folgenden fünf auserkoren:

 

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Dieser Entwurf stammt von Eva Grader und schien uns sehr gelungen, eventuell auch als „Markenzeichen“ für unsere Artikel. Es soll auch im Wechsel mit den beiden nächsten Bildern als Headbild dienen.

Dieses originelle und künstlerisch gut gestaltete Bild hat Khanh Linh Nguyen gemalt. Es ist im Moment als Titelbild zu sehen.

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Das dritte Bild, das uns sehr gut gefallen hat und das im Wechsel mit den beiden anderen ebenfalls als Headbild erscheinen soll, hat Dilay Yilmaz kreiert.

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Zwei weitere Entwürfe wollen wir euch ebenfalls nicht vorenthalten:Scannen0007Scannen0006   Diese Bilder haben Svenja Fleischmann (Bild oben) und Christine Ermer ( unteres Bild) gemalt. Die Buchstaben wurden von mir eingefügt, da wir ja ein Logo für die Schülerzeitung suchten, so dass der Titel nicht fehlen sollte. Ich hoffe, die betroffenen Schüler haben dafür Verständnis. Wir bedanken uns herzlich für euer Engagement.

Sabine Klein

 

Annecy meets Bayreuth

In der neunten Klasse ist, man das erste Mal in der Lage einen Austauschpartner zu bekommen und sich mit ihm über die Kultur, Hobbys, die Schule, oder andere Dinge auszutauschen und ihn auch in seinem Land zu besuchen.

Gegen Anfang Dezember war es dann endlich so weit. Die Austauschpartner aus Annecy, kamen gegen Freitagabend mit dem Bus am WWG an und liefen anschließend mit ihrem Gepäck zur Aula. Alle Schüler waren in großer Aufregung und wir spekulierten schon, welcher dieser Franzosen oder Deutschen unser Partner für die nächsten sieben Tage sei. Kurz darauf wurden die Namen der beiden vorgelesen und wir gingen mit unseren Partnern nach Hause.

Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, uns näher kennen zu lernen und unsere Lebensweisen, dem anderen zu zeigen. Beispielsweise fuhren ein paar mit ihren Partnern in die Therme Obernsees oder man ging in das Kino und sah sich die neusten Filme an.

Die anschließenden Tage , wurden die Franzosen mit einem Programm bei Laune gehalten, doch als dieses jeden Tag so gegen Nachmittag endete mussten wir uns etwas überlegen, um die verbliebene Zeit noch ein wenig Sinnvoller zu nutzen. . Hierbei kam bei einigen Partnern von Französischer Seite, des Öfteren die Frage auf, welche wie folgt lautete: ,,Machen wir etwas mit meiner/meinem Freundin/Freund gemeinsam oder sind wir alleine?“  Manche Male traf man dann eine kurzfristige Entscheidung, um den Wunsch des Austauschpartners nachzukommen.

Ebenfalls stellte sich ziemlich häufig die Frage „Was machen wir jetzt?“ Diese Frage ließ sich in manchen Fällen schwieriger beantworten als man vorerst dachte. Der Grund deshalb, lag darin, dass man am vergangenen Wochenende schon einiges unternommen hatte, woraufhin einem nicht gleich etwas einfiel, obwohl man bevor die Franzosen kamen die Zeit schon geplant hatte. Beispielsweise hatte man das Eislaufen am Wochenende vorgezogen, da der Franzose seine Schwimmsachen vergessen hatte, oder man verbrachte den ganzen Tag damit durch die Stadt zu laufen, da die eigentlich geplante Bowlinghalle geschlossen hatte. Deshalb musste man manchmal auch kurzfristige Entscheidungen treffen, welche nicht jedes Mal die besten Ideen waren.

Auf der anderen Seite, machte es einem jedoch wieder Spaß zu sehen wie gut oder schlecht man Gespräche vom Französischen in das Deutsche oder andersherum  für Geschwister, Eltern, Großeltern oder Freunden sinnvoll übersetzen konnte.

Wir freuen uns schon euch zu berichten, wie es uns ergangen ist und wie die Franzosen die Frage „Was machen wir jetzt?“ für uns in die Tat umgesetzt haben!

Jennifer Kögel und Alica Leonhardt 9m

Schulsanierung des WWGs

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Einem Zeitungsbericht des Nordbayrischen Kuriers zufolge sollen zwei Millionen Euro in das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftliche Gymnasium Bayreuth investiert werden. Undichte Fenster, marode Toiletten und schimmelnde Räume machen diesen Schritt unausweichlich. Anstoß für diese Entscheidung war eine Führung der Fraktionen durch das Schulhaus des WWGs. Der ortskundige Direktor Sippel zeigte der Delegation alle Orte, in die investiert werden, müsste und Teile der Fraktionen waren schockiert über die Zustände, in dem sich die Schule teilweise befindet.

Das WWG hat zwar schon, in den letzten Jahren, eine Aufstockung des Fachklassentraktes erhalten, die derzeit anstehenden Maßnahmen seien allerdings kein Luxus sondern dringend notwendig, um einen geregelten Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Der Direktor des WWGs, Herr Sippel, freut sich über die Pläne Geld in seine Schule zu stecken: „Aber ich glaube es erst, wenn die Kosten im Haushalt stehen.“

Die geplanten Investitionen beinhalten unter anderem eine Brandschutzsanierung für die Aula, Sanierung des Fachbereiches Biologie, eine verbesserte EDV-Anbindung, Fassadensanierung mit neuen Fenstern inklusive Wärmesanierung in West- und Ostbau.

Die Redaktion hofft, dass der Stadtrat diese Versprechungen auch einhält und es nicht wieder zu einer Aufschiebung der Investitionen und einer darauf folgenden spontanen Demonstration der Schüler kommen muss.

Wer den Zeitungsartikel lesen will hier der Link: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/stadt-bayreuth-will-millionen-sanierung-des-wwg-stecken

Leon