Psychiatrie oder Schule? Du hast die Wahl.

17.05.1861

Band 2, Eintrag 4

Versuch J.R. , Station 13, Nummer 21359, ist gescheitert. Medikament ,,Gogomol“ 52 mlg eingespritzt; hat nicht angeschlagen. Die Heilung gegen das Experiment C nicht fortgeschritten.

Prognose: erfolglos

Heute erhielten wir den entscheidenden Brief von I.C. , der Brief der in der, in 10 Minuten vorgesehenen Verhandlung geöffnet werden soll, beinhaltet…

156 Jahre später…

„Yeyy, wieder Schule, ich freu‘ mich so…“ inronierte Casy. „Haha sehr witzig, was hast du in den Sommerferien so gemacht? Ich habe ein mega interessantes Buch gefunden, da geht es um eine alte Psychiatrie, die auf dem Gelände einer Schule war, das ist wie ein Tagebuch von einem Professor, der dort im 19 Jahrhundert gearbeitet hat, aufgebaut.“ „Ja, kannst du mir später ja mal zeigen.“ „Jaja gleich, in der Schule.“

 

 

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Die verrückte Klasse Teil III

Der Gong beendete die Stunde.  Jetzt sollte eigentlich die Deutschstunde beginnen, aber Herr Müller kam wie immer zu spät. Deshalb herrschte in der Klasse mal wieder das komplette Chaos. Kevin prügelt sich mit  Christopher. Doch genau in dem Moment steht auf einmal Herr Müller an der Türe. „Kevin und Christopher, kommt mal mit. Ihr geht jetzt mal mit mir zum Direktor!“  „Aber ich habe nicht angefangen! Das war Christopher!“ „Gar nicht wahr! Du hast angefangen!“, meinte Christopher und haute Kevin nochmal auf den Kopf. „So, das reicht jetzt!“, sagte Herr Müller. „Du bekommst einen Verweis, Kevin, und du, Christopher, bekommst einen verschärften Verweis! Aber jetzt erst mal alle in die Klasse! Der Unterricht geht weiter!“ ….  „So, die ganze Klasse schreibt jetzt diese Seite hier ab, und als Hausaufgabe dürft ihr alles in die Indirekte Rede schreiben!“ „Aber das ist viel zu viel, Herr Müller!“, meinte Norbert.  „Nein, das passt so! Bedankt euch bei Kevin und Christopher… Die können jetzt übrigens ihren Verweis abholen bei mir! Ich mache jetzt einige Sachen auf dem Handy. Los geht’s!“ „Maaan, das werden wir ja nie schaffen…“, maulte die Klasse. „Gut, dann macht ihr eben noch eine weitere Seite. Ich habe ja Zeit!“, sagte Herr Müller.  Anstatt alles abzuschreiben, nahmen Chantal und Nele das Handy aus ihrer Schultasche und schauten auf Facebook. Wird das gut gehen ?

……

Fortsetzung folgt !

Die verrückte Klasse, Teil II

Kaum war Chantal draußen, meldete sich Gregor und sagte: „Frau Fröhlich, können Sie bitte mich abfragen?“ Die Lehrerin meinte: „Toi? Oui. Va au tableau!“  Natürlich wusste Gregor alles und bekam eine Eins. Norbert, der auch gerne so gute Noten gehabt hätte, wurde eifersüchtig. Als sein Kamerad an seinem Platz vorbeilief, zischte er ihm „Streber!“ zu. Nun kam Chantal frisch geschminkt von der Toilette zurück. Frau Fröhlich schimpfte: “ Warum kommst du so spät?“ Daraufhin begann das Mädchen wieder zu schluchzen. Als sie an Kevin vorbeiging, stand dieser auf und nahm sie in den Arm. „Jetzt reicht es aber, auf deinen Platz! Oder du bekommst einen Verweis, Chantal!“, rief die Lehrerin aufgebracht. Christopher, der auf Kevin eifersüchtig war, weil er auch ein Auge auf Chantal geworfen hatte, überlegte, wie er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte. Er stand auf. Lucy, die das beobachtet hatte, stellte ihm rasch ein Bein, und er fiel hin. Chantal, die neben ihm saß, half ihm auf. Frau Fröhlich rief genervt:“ A vos places! Tout de suite!“ Und alle setzten sich. Christopher lächelte, obwohl ihm sein Bein wehtat. Nele verdrehte die Augen, als sie das sah, und warf Chantal einen Blick zu. Diese sah zurück und zuckte die Schultern. Kevin fing diesen Blick auf und dachte, das Schulterzucken gelte ihm….

Die verrückte Klasse

Die Hauptpersonen unserer WWG-Serie (natürlich fiktiv!):

  • Günther (12), hat ADHS und ist leicht verrückt
  • Christopher (13) ist leicht arrogant, will immer im Mittelpunkt stehen
  • Lucy (13) ist sehr lebhaft, stört oftmals den Unterricht
  • Nele (12) passt im Unterricht nicht auf, hat aber gute Noten
  • Chantal (14) ist sitzen geblieben, schminkt sich auffällig, fühlt sich erwachsen
  • Kevin (13) frühreif, Mädchenschwarm, hat ältere Freunde, die dealen
  • Norbert (12) eingebildet, eifersüchtig
  • Gregor (11) intelligent, klein mit Brille, hat eine Klasse übersprungen
  • Herr Müller (26) Papiere gefälscht, kein echter Lehrer: lässt die Schüler machen, was sie wollen
  • Frau Fröhlich ( 50), sehr korrekt, verbessert alle Hausaufgaben, streng; langweiliger Unterricht

Der Beginn unserer Serie:

Es war wiedermal Dienstag und wir hatten eine Doppelstunde Französisch. Frau Fröhlich trug wie immer einen weiten Wollpullover und einen langen schwarzen Rock. Als sie die Klasse wie immer mit „Bonjour, les élèves“ begrüßte, fielen alle bereits in ihren üblichen Halbschlaf. „On commence“, sagte die Lehrerin. „Chantal, va au tableau!“  Das Mädchen stand langsam auf und rückte ihre knapp geschnittene Hotpants zurecht. Wie gewöhnlich trug sie ein bauchfreies Top und hatte fingerdick blauen Lidschatten aufgetragen. Sie schlenderte betont lässig an Kevin vorbei, der in die erste Bank strafversetzt worden war, und steckte ihm heimlich einen Zettel zu, von dem er ihr die Antworten vorlesen sollte. „Quelles couleurs est-ce qu’il y a par exemple?“, fragte Frau Fröhlich.“ Äh.. rot“, sagte Chantal. „En français!“, mahnte die Lehrerin. Kevin flüsterte jetzt „rouge“ und Chantal antwortete wie aus der Pistole geschossen: „Rouge“. „Oui, bien“, meinte die Lehrerin, „et?“  „Blau….“ „Französisch!“ Und wieder flüsterte Kevin „bleu“, doch diesmal bekam es Frau Fröhlich mit und sagte:“ Ihr wisst, einsagen ist nicht erlaubt. Das gibt für euch beide die Note 6.“ “ Juckt mich nicht“, brummte Kevin, was ihm einen strafenden Blick seitens der Lehrerin einhandelte. Chantal fing jedoch an zu heulen, wodurch ihre Schminke verwischte. Sie stürzte aus dem Zimmer, um sich auf der Toilette frischzumachen…..